Elissa Huber

Sopran

Biographie

2010 gab Elissa Huber ihr Bühnendebüt im Genre Musical am Deutschen Theater München (Maureen / RENT). Weitere Engagements führten sie zunächst an das Operettenhaus Hamburg (La Rosa / SISTER ACT), danach schon mit Hauptrollen ins Theater 11 Zürich (Lisa Wartberg / ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK) sowie europaweit auf Tournee (Ludovika & Frau Wolf / ELISABETH). Beim Publikum und in Fachkreisen machte sie sich schnell einen Namen für ihre bemerkenswerte Stimme und für ihr ausdrucksvolles Schauspiel. 

2013 wechselte sie trotz etablierter Musical-Karriere und zur Überraschung vieler aus purer Leidenschaft in das klassische Sopranfach und schloss ihren Masterstudiengang in Musik, Performance und Gesang 2015 bei Jane Thorner-Mengedoht an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Daraufhin wurde sie an das Opernstudio des Mailänder Teatro alla Scala engagiert, wo sie unter der Regie von Peter Stein und der musikalischen Leitung von Adam Fischer ihr Operndebüt als Erste Dame in der ZAUBERFLÖTE gab. 2016 wurde sie beim BUNDESWETTBEWERB GESANG mit dem 3. Platz sowie mit dem Sonderpreis für den besten Vortrag einer zeitgenössischen Komposition nun auch „klassisch“ ausgezeichnet. Am Theater für Niedersachsen gab sie daraufhin die Agathe im FREISCHÜTZ. Im Sommer 2017 erreichte sie als einzige deutsche Sängerin das Semi-Finale des Belvedere-Wettbewerbs in Moskau und gehörte somit zu den Top-50 von über 1'000 Teilnehmern weltweit. Konzerte sang sie im Prinzregententheater und der Philharmonie am Gasteig München mit den Münchner Symphonikern und dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

Bis Ende der Spielzeit 2019 war sie festes Ensemblemitglied am Konzert Theater Bern und dort u.a. als Donna Anna in DON GIOVANNI, als Fiordiligi in COSÍ FAN TUTTE sowie als Micaela in CARMEN zu hören. Ihr Debüt in Wien feierte sie als Sylva Varescu in Peter Lunds Neuinszenierung der Operette DIE CSARDASFÜRSTIN an der Volksoper Wien. 

Im Sommer 2019 war sie bei den Seefestspielen Mörbisch erstmals als Lisa in einer Neuinszenierung von Leonard Prinsloo von Lehárs Operette LAND DES LÄCHELNS auf der Bühne. In der Spielzeit 19/20 folgen weitere Meilensteine wie die Rosalinde ebenfalls in einer Neuinszenierung der FLEDERMAUS von Maximilian von Mayenburg an der Oper Graz, die Titelrolle in der Oper ANNA NICOLE von Marc Turnage am Staatstheater Wiesbaden, sowie die Kate in der Wiederaufnahme von KISS ME KATE an der Volksoper Wien. 

 

 

 

Repertoire Opera

  • Composer Work Role
  • Bizet Carmen Micaela
  • Kalman Die Csardasfürstin Sylvia Varescu
  • Lehar Land des Lächelns Lisa
  • Massenet Manon Manon *
  • Mozart Cosi fan tutte Fiordiligi
  • Mozart Don Giovanni Donna Anna
  • Mozart Idomeneo Elettra *
  • Mozart Zauberflöte Erste Dame
  • Mozart Don Giovanni Elvira *
  • Porter Kiss me, Kate! Lilli Vanessi
  • Puccini Turandot Liù *
  • Puccini La Bohème Mimì *
  • Strauss Die Fledermaus Rosalinde
  • Verdi La Traviata Violetta Valéry *
  • Weber Freischütz Agathe
* in preparation

Photos

Presse

  • Anna Nicole, Staatstheater Wiesbaden (15.02.2020 - 19.03.2020)

    Elissa Huber ist ein Glücksfall für diese Rolle: Sie war Musicaldarstellerin, ehe sie ins klassische Fach wechselte. Deshalb bringt sie nicht nur eine hohe stimmliche Flexibilität mit, sondern auch eine physische Selbstsicherheit, mit der sie die Szenerie problemlos beherrscht.

    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Februar 2020
  • Die Fledermaus, Oper Graz (17.10.2019 - 02.02.2020)

    Elissa Huber bewies an diesem Abend - wenige Tage vor ihrem 32. Geburtstag! - als Rosalinde alle Qualitäten, die eine Operettendiva braucht: blendende Bühnenerscheinung, Temperament, Spielfreude und vor allem eine farbenreiche Sopranstimme, die auch den Csárdás geradezu bravourös meisterte - für mich die Entdeckung des Abends!

    Der Opernfreund, 20. Oktober 2019

    ...Elissa Huber ist - endlich mal wieder - eine ideale Rosalinde...mit ihrer Bühnenerscheinung, ihrem Temperament und ihrer Spielfreude sowie ihrem vollen Sopran ist sie gewiss eine ideale Anwärterin auf das verwaiste Fach der Operettendiva.

    Der neue Merker (Walter Nowotny, 20. Oktober 2019
  • Das Land des Lächelns, Seefestspiele Mörbisch (11.07.2019 - 11.08.2019)

    "Leidenschaftlich: Elissa Huber...Ein Glück, dass man mit Elissa Huber und Won Whi Choi eine sehr gute Besetzung gefunden hat. Huber, die schon als Csárdásfürstin an der Volksoper überzeugt hat, wirkt auf der großen Bühne nie verloren, vor allem hat sie einen satten, leuchtenden Sopran, der sogar ihrer Sprechstimme ein besonders warmes Timbre verleiht – was sie vor allem ausspielte, wenn der Prinz in die Nähe kam. Ihre Lisa ist keinesfalls ein Teenie, sondern eine liebeserfahrene Frau, die aus großer Leidenschaft heraus dem Geliebten in die Fremde folgt, anstatt mit dem herzig ungelenken Graf Gustl von Maximilian Mayer nach Prein an der Rax zu ziehen."

    Die Presse (Teresa Steiniger), 12. Juli 2019

    "Kein Wiener Haus adelt die leichte Muse mit solchen Prachtstimmen wie Mörbisch. Unter der beschwingten Leitung von Thomas Rösner fesselt Elissa Huber als Lisa mit höhensicherem Sopran und Liebreiz, aber auch dem nötigen Biss für die zunehmende Dramatik der Rolle."

    Wiener Zeitung, 12. Juli 2019

    "...Jene Hauptdame, die sich nach Exotik sehnt, zeigt dann, was souveräner Operettengesang sein kann. Elissa Huber lässt als Adelstochter Lisa Franz Lehárs süffige Melodik mit Charme und Leichtigkeit aufleben."

    Der Standard, 15. Juli 2019
  • Die Csardasfürstin, Volksoper Wien (01.09.2018 - 01.01.2019)

    Sehr gut war die zentrale Rolle der Sylva Varescu mit Elissa Huber besetzt. Hier konnte man nach langer Zeit wieder eine echte Operettendiva auf der Bühne des Hauses sehen. Sie verfügt über eine technisch gut geführte und auch höhensichere Stimme. Auch darstellerisch war sie überzeugend.

    Online Merker, 1. Januar 2019

    Elissa Huber ist für die Titelrolle fast ein Glücksfall. Sie sieht blendend aus, tanzt gut, verfügt einen in allen Lagen schön klingenden Sopran und ist eine Bühnenpersönlichkeit, die in jedem Moment im Mittelpunkt des Geschehens steht. Sie bringt somit alle Voraussetzungen mit, um eine erfolgreiche Sylva Varescu zu sein.

    Der neue Merker (Hans Sabadtisch), 2. Januar 2019

Audio/Video

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