Robert Jindra

Dirigent

Biographie

ROBERT JINDRA ist im Jahr 1977 in Prag geboren. Am Prager Konservatorium besuchte er die Studiengänge klassischer Gesang und Dirigieren. Seit 2001 ist er im Nationaltheater in Prag tätig gewesen, wo er z. B. die Opern Così van tutte von Mozart, Zwei Witwen von Smetana oder Das schlaue Füchslein und Aus einem Totenhaus von Janáček einstudierte. Des Weiteren hat er dort eine Reihe von Werken sowohl tschechischen als auch weltlichen Repertoires (Smetana – Das Geheimnis und Libussa, Dvořák – Rusalka, Janáček – Katja Kabanowa und Jenůfa, Mozart – Don Giovanni und Le nozze di Figaro, Bizet – Carmen, Verdi – Falstaff, Wagner – Lohengrin u. a.) oder Sonderkonzerte Geburtstag Mozarts und Tschechische Operngala. In der Saison 2013/2014 übernahm er außerdem die Stelle des Musikdirektors der Oper im Nationaltheater. Von Februar 2010 bis November 2014 war er an der Stelle des Musikdirektors der Oper im Mährisch-Schlesischen Nationaltheater in Ostrava tätig, wo er eine Reihe von Erstaufführungen einstudierte (Smetana – Teufelswand, Dvořák – Armida, Janáček – Jenůfa, Die Sache Makropulos, Katja Kabanowa und Die Ausflüge des Herrn Brouček, Wagner – Lohengrin, Verdi – Falstaff und La traviata, Massenet – Werther, Catalani – La Wally, Puccini – La Bohème, Hindemith – Cardillac). Außerdem dirigierte er die Sonderkonzerte Verdi Gala, Tschechische Operngala und Puccini Gala. Robert Jindra arbeitete auch mit der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg zusammen, er dirigierte in der Norwegischen Oper in Oslo (Strauss – Ariadne auf Naxos), im Slowakischen Nationaltheater in Bratislava (Halévy – La Juive, Smetana – Die verkaufte Braut, das Konzert zum Saisonanfang 2020/2021), im Staatstheater Košice (Janáček – Jenůfa, Wagner – Die Feen) oder im F. X. Šalda-Theater in Liberec (Smetana – Zwei Witwen). Regelmäßig tritt er an bedeutenden Festivals auf wie Prager Frühling (Adam Plachetka Recital), Smetanas Litomyšl, Viva musica (Konzert von Pavol Breslik und Adriana Kučerová, West Side Story/Candide), Janáčeks Mai (Adam Plachetka Gala) oder Leoš Janáčeks Festival in Ostrava oder Das Musikalische Frühling Košice. Jindra arbeitet mit vielen Orchestern zusammen – Prager Kammerphilharmonie, Tschechisches Nationales Symphonieorchester, Prager Philharmonie, Prager Symphonieorchester, Mährische Philharmonie Olmütz, Bohuslav-Martinů-Philharmonie Zlín, Slowakische Philharmonie oder Staatsphilharmonie Košice, Essener Philharmoniker oder Anhaltische Philharmonie in Dessau. Seit der Saison 2018/2019 bekleidet er die Stelle des 1. Kapellmeisters in Aalto Musiktheater und Philharmonie Essen, wo er mit einem außergewöhnlichen Erfolg die Oper Medea (Reimann), Ring an einem Abend (Wagner), eine erneuerte Einstudierung von Tosca (Puccini), Carmen (Bizet) und andere Aufführungen und Konzerte einstudierte.

Von den berühmten Solisten, mit denen Robert Jindra zusammenarbeitete, seien z. B. die folgenden genannt: Olga Peretyatko, Eva-Maria Westbroek, Elena Maximova, Nadine Secunde, Eva Urbanová, Maida Hundeling, Jana Kurucová, Adriana Kučerová, Gustavo Porta, Adam Plachetka, Ferrucio Furlanetto, Tomasz Konieczny, Frank van Aken, Peter Mikuláš, Roberto Saccà, Arnold Bezuyen, Pavol Breslik, Pavel Černoch, Štefan Margita, Štefan Kocán, Jiří Vodička, Marek Kozák, Lukáš Vondráček u. v. a.

In diesem Jahr erwartet ihn die Rolle des Gastdirigenten der Janáček-Philharmonie Ostrava am Janáček-Festival, eine Aufnahme mit Marek Kozák, Adam Plachetka und dem Symphonischen Orchester des Tschechischen Rundfunks am Festival Smetanas Litomyšl, die Gala zum Lebensjubiläum von Eva Urbanová Mährisch-Schlesischen Nationaltheater in Ostrava und die Konzertaufführung von Rusalka (Dvořák) am Jarmila-Novotná-Festival in Liteň. Zu anderen Projekten, die in der nächsten Zeit kommen, gehört die Einstudierung von Weinbergers Schwanda der Dudelsackpfeifer in Graz oder Janáčeks Jenůfa in der Norwegischen Oper in Oslo.

Ab September 2021 übernimmt Robert Jindra den Platz als Chefdirigent der Staatsphilharmonie Košice und ab September 2022 als Musikdirektor des Nationaltheaters in Prag.

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