Svetlana Aksenova

Sopran

Biographie

Svetlana Aksenova wurde international gefeiert für ihre Auftritte als Lisa in einer Neuproduktion der Pique Dame an der Niederländischen Nationaloper unter der Regie von Stefan Herheim und unter der Leitung von Mariss Jansons, die Titelrolle in Rusalka an der Pariser Oper, Cio-Cio-San in Madama Butterfly an der Zürcher Oper, Deutsche Oper Berlin, Norwegische Nationaloper und Königlich Schwedische Oper in Stockholm und Opéra Royal de la Wallonie, Liège, sowie Fevroniya in Dmitry Cherniakovs Inszenierung von Rimsky Korsakovs Die unsichtbare Stadt Kitezh, zunächst an der Niederländischen Nationaloper und dann für ihr Debüt am Gran Teatre del Liceu in Barcelona.

Die in St. Petersburg geborene Aksenova setzte ihr Gesangsstudium am renommierten Rimskij-Korsakow-Konservatorium fort, wo sie noch während ihres Studiums durch ihre Darstellung der Titelpartie in Tschaikowskys Iolanta kritische Aufmerksamkeit erregte. Aksenova hatte auch das Privileg, an Meisterkursen mit der legendären Sopranistin Renato Scotto teilzunehmen. Sie wurde eingeladen, dem Ensemble der Basler Oper beizutreten, wo sie über mehrere Spielzeiten hinweg ihr Repertoire ausarbeitete, darunter Rollen wie Desdemona, Lisa, Rusalka, Cio-Cio-San, Mimi in La Boheme und Blanche in Dialogues des Carmelites. Aksenova spielte auch die Titelpartie von Puccinis Suor Angelica in Dortmund, inszeniert von Cristine Mielitz. Ihre internationalen Debüts folgten in rascher Folge. Weitere Rollen in ihrem Opernrepertoire sind die Amelia in Simon Boccanegra, die Titelpartie in Luisa Miller, Marguerite in Faust, Margherita und Elena in Mefistofele und die Titelpartie in Cileas Adriana Lecouvreur.

 

Svetlana Aksenova hat auch ein großes Konzertrepertoire, darunter Vivaldis Gloria, Pergolesis Stabat Mater und Beethovens Messe in C-Dur. Außerdem hat sie Berlioz' Messe Solennelle, Bizets Te Deum, Rossinis Petite Messe Solennelle und Stabat Mater, Schostakowitsch und Dvoraks Stabat Mater sowie Mahlers Vierte Symphonie gesungen. Im Jahr 2015 gab sie ihr Debüt am Grossen Theater in Genf in Konzerten von Verdis Requiem.

 

Zu ihren kürzlichen Erfolgen zählen ihr Debüt als Elisabeth (Tannhäuser) an der National Dutch Opera, Amsterdam, ihre umjubelte Interpretation der Tsaritsa (Tsar Saltan) am Theatre de la Monnaie in Brüsssel, welches mit zahlreichen Theatern koproduziert wird. Am Theater an der Wien feierte Sie einen grossen Erfolg in der Titelpartie von Zazà (Leoncavallo)

Projekte in der laufenden Spielzeit beinhalten Tatjana (Eugen Onegin) an der Oper Oslo,
Madama Butterfly am Teatro Maggio Musicale in Florenz, die Titelrolle in Jenufa am Theater an der Wien, Der ferne Klang und Madama Buttefly in Prague und Tsar Saltan am Teatro San Carlo Napoli.

Photos

Presse

  • Zazà, Thater an der Wien (16.09.2020 - 27.09.2020)

    In dieser Atmosphäre liefert neben zahlreichen Stammgästen vor allen Svetlana Aksenova ein fulminantes Hausdebüt ab. Mit ihrem dunkel grundierten Sopran macht sie ihre Zaza zu einem differenzierten Charakter zwischen Kindsfrau und dramatischer Diva.

    Neues Volksblatt, 17. September 2020

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