Svetlana Aksenova

Sopran

Biographie

Svetlana Aksenova wurde international gefeiert für ihre Auftritte als Lisa in einer Neuproduktion der Pique Dame an der Niederländischen Nationaloper unter der Regie von Stefan Herheim und unter der Leitung von Mariss Jansons, die Titelrolle in Rusalka an der Pariser Oper, Cio-Cio-San in Madama Butterfly an der Zürcher Oper, Deutsche Oper Berlin, Norwegische Nationaloper und Königlich Schwedische Oper in Stockholm sowie Fevroniya in Dmitry Cherniakovs Inszenierung von Rimsky Korsakovs Die unsichtbare Stadt Kitezh, zunächst an der Niederländischen Nationaloper und dann für ihr Debüt am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Aksenova wird die Saison 2019/20 mit ihrem Debüt an der Opéra Royal de Wallonie in Lüttich als Cio-Cio-San in Madama Butterfy beginnen, danach kehrt sie als Tatjana in Eugen Onegin an die Norwegische Nationaloper in Oslo zurück. Außerdem wird sie als Tatjana an der Palm Beach Opera in Florida auftreten und die Titelpartie in Aida bei ihrem Debüt an der Staatsoper Hannover singen.

In der Spielzeit 2018/19 debütierte Aksenova als Elisabeth in Tannhäuser an der Niederländischen Nationaloper, als Tsaritsa Militrisa in The Tale of Tsar Saltan für ihr Debüt am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und als Aida an der Opera Naples in Florida. Außerdem kehrte sie an die Norwegische Nationaloper als Lisa in Die Pique Dame zurück, trat als Desdemona in Otello in Pamplona, Spanien, auf und sang die Tatjana an der Stadtoper Vilnius in Litauen.

Aksenowa gab ihr Nordamerika-Debüt im Herbst 2016 als Tatjana in Eugen Onegin an der Oper von Dallas und ihr Südamerika-Debüt in der gleichen Rolle am Teatro Municipal in Sao Paolo, Brasilien. Im Sommer 2016 gab Aksenova ihr Debüt an der Oper in Rom als Cio-Cio-San, dieselbe Rolle, mit der sie im folgenden Jahr sowohl an der Bayerischen Staatsoper in München als auch an der Berliner Staatsoper debütierte. Anfang 2017 debütierte sie an der Hamburgischen Staatsoper als Desdemona in Otello. Im Sommer 2017 kehrte sie als Titelpartie in einer Neuproduktion von Tosca unter der Regie von Calixto Beito an die Norwegische Nationaloper zurück. Aksenova begann die Saison 2017/18 mit einer Neuinszenierung der Tosca in Stuttgart. Danach sang sie die Cio-Cio-San in einer Neuproduktion der Madama Butterfly für ihr Debüt an der Oper Zürich, trat erstmals an der Semperoper Dresden als Desdemona auf und debütierte an der Oper Vancouver als Tatjana in Eugen Onegin.

Die in St. Petersburg geborene Aksenova setzte ihr Gesangsstudium am renommierten Rimskij-Korsakow-Konservatorium fort, wo sie noch während ihres Studiums durch ihre Darstellung der Titelpartie in Tschaikowskys Iolanta kritische Aufmerksamkeit erregte. Aksenova hatte auch das Privileg, an Meisterkursen mit der legendären Sopranistin Renato Scotto teilzunehmen. Sie wurde eingeladen, dem Ensemble der Basler Oper beizutreten, wo sie über mehrere Spielzeiten hinweg ihr Repertoire ausarbeitete, darunter Rollen wie Desdemona, Lisa, Rusalka, Cio-Cio-San, Mimi in La Boheme und Blanche in Dialogues des Carmelites. Aksenova spielte auch die Titelpartie von Puccinis Suor Angelica in Dortmund, inszeniert von Cristine Mielitz. Ihre internationalen Debüts folgten in rascher Folge. Weitere Rollen in ihrem Opernrepertoire sind die Amelia in Simon Boccanegra, die Titelpartie in Luisa Miller, Marguerite in Faust, Margherita und Elena in Mefistofele und die Titelpartie in Cileas Adriana Lecouvreur.

Svetlana Aksenova hat auch ein großes Konzertrepertoire, darunter Vivaldis Gloria, Pergolesis Stabat Mater und Beethovens Messe in C-Dur. Außerdem hat sie Berlioz' Messe Solennelle, Bizets Te Deum, Rossinis Petite Messe Solennelle und Stabat Mater, Schostakowitsch und Dvoraks Stabat Mater sowie Mahlers Vierte Symphonie gesungen. Im Jahr 2015 gab sie ihr Debüt am Grossen Theater in Genf in Konzerten von Verdis Requiem.

 

Projekte in der laufenden Saison beinhalten die Titelrolle in  "Zazà" at Theater an der Wien, "Tosca" and "Der ferne Klang" in Prag und ihr Rollendebut als Asteria in Boito's "Nerone" an den Bregenzer Festspielen.

Photos

Presse

  • Zazà, Thater an der Wien (16.09.2020 - 27.09.2020)

    In dieser Atmosphäre liefert neben zahlreichen Stammgästen vor allen Svetlana Aksenova ein fulminantes Hausdebüt ab. Mit ihrem dunkel grundierten Sopran macht sie ihre Zaza zu einem differenzierten Charakter zwischen Kindsfrau und dramatischer Diva.

    Neues Volksblatt, 17. September 2020

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