Agneta Eichenholz

Soprano

Biography

The Swedish Agneta Eichenholz is known as one of the most versatile lyric sopranos at the time. She first attracted attention in 2007 at the Verbier Festival in Carmina Burana. In 2009 she made her breakthrough with her overwhelming debut at the Royal Opera House London in the title role of Alban Berg's Lulu. The production by Christof Loy was nominated for a Grammy.

Multiple engagements from important European opera houses followed: Opernhaus Zürich, Royal Opera Stockholm, Teatro Real Madrid, Komische und Deutsche Oper Berlin, Liceu Barcelona, Antwerpen, Rome, Theater Basel, Staatsoper Hamburg, Copenhagen and Gothenburg.
Her extensive repertoire includes roles such as Lulu, Daphne, Alcina, Circe (in Gluck's Telemaco), Fiordiligi, Konstanze, Elettra, Vitellia, Lucio Cinna (Lucio Silla), Violetta (La Traviata), Gilda (Rigoletto), Juliette (Roméo et Juliette), Norina (Don Pasquale), Sophie Scholl (White Rose), Cordelia (Lear), Eva (Meistersinger of Nuremberg) and Zdenka (Arabella).

Recently she gained great acclaim in the world premieres of Scartazzini's "Sandmann" at the Theater Basel and "Edward II" at the Deutsche Oper Berlin. After another "Lulu" at the Vienna State Opera she returned as Alcina to the Hamburg State Opera. Freia and Gutrune in the new Geneva Ring followed as well as Cordelia (King Lear) at the Maggio Musicale Fiorentino.

Agneta has an intense concert activity and can be heard in various repertoire such as the Arthur Rimbaud settings Les Illuminations by Benjamin Britten, Berg's Seven Early Songs and his Lulu Suite, Mahler's Fourth and Richard Strauss' Four Last Songs, and other works by Joseph Canteloube, Francis Poulenc and Jean Sibelius. She has also appeared in major choral orchestral works by Handel, Mozart, Fauré and Orff. Contemporary music is also a focal point for her.

Project this season include Der ferne Klang (Grete) at the Royal Opera Stockholm, the Neuwirth premiere of Orlando at the Vienna State Opera and her debut as Salome at the Deutsche Oper am Rhein.

Repertoire Opera

  • Composer Work Role
  • Berg Lulu Lulu
  • Britten Peter Grimes Ellen Orford
  • Chabrier L'Étoile Laoula
  • Donizetti Don Pasquale Norina
  • Gluck Telemaco Circe
  • Gounod Roméo et Juliette Juliette
  • Gounod Faust Marguérite *
  • Händel Oreste Ifigenia
  • Händel Alcina Alcina
  • Janacek Katja Kabanova Katja *
  • Jost Rumor Adela
  • Mozart Così fan tutte Fiordiligi
  • Mozart Entführung aus dem Serail Konstanze
  • Mozart Zaide Zaide
  • Mozart Le Nozze di Figaro Contessa *
  • Mozart Idomeneo Elettra
  • Mozart Lucio Silla Cinna
  • Offenbach Les contes d'Hoffmann Antonia *
  • Offenbach Orphée aus Enfers Eurydice
  • Rameau Phèdre Aricie
  • Scartazzini Edward II Isabella
  • Scartazzini Der Sandmann Clara/Clarissa
  • Strauss, R. Arabella Zdenka
  • Strauss, R. Daphne Daphne
  • Verdi Rigoletto Gilda
  • Verdi La Traviata Violetta
  • Wagner Meistersinger aus Nürnberg Eva
  • Wagner Das Rheingold Freia
  • Zimmermann Die weisse Rose Sophie Scholl
* in preparation

Photos

Press

  • Der ferne Klang, Royal Opera Stockholm (05.10.2019 - 02.11.2019)

    Making her long awaited debut at the Royal Swedish Opera, Agneta Eichenholz was assigned the very demanding role of Greta. Almost always on stage, she sang and acted with great energy and enthusiasm. Her soprano is mid-sized, very expressive, more lyrical than dramatic, and well-projected. Her Grete is strong, direct and unapologetic. Eichenholz was able to carry the show from beginning to end with her mesmerizing stage presence.

    Operawire, Oct. 11, 2019
  • Lulu, Wiener Staatsoper, Dezember 2017

    In Extremszenen ist Eichenholz von virtuoser Ausgelassenheit. Auch verleiht sie dem Siechtum und dem nahenden Ende dieser Lulu vokale Grösse, indem sie Poesie und Unmittelbarkeit vereint. Ihre Stimme strahlt eine Klarheit aus, die auch in höheren Lagen die Gipfelpunkte des Expressiven "vergoldet". Gleichzeitig erlangt das Unnahbare dieser Kunstfigur mitunter etwas existenziell Nahes.

    Der Standard, Dec. 6, 2017
  • Daphne (Daphne), Staatsoper Hamburg, Juni 2016

    (...)für ihre enorme Strahlkraft und Feinzeichnung gefeierten Agneta Eichenholz als Daphne(...)

    Die Welt, Aug. 9, 2016

    Stürmischen Jubel gab es (...) für die schwedische Sopranistin Agneta Eichenholz in der Titelrolle. Ihr gelang das ergreifende Porträt einer leidenden Frau mit Sehnsucht nach Selbstbestimmung. Die sehr hohen, intensiven Bögen sang sie filigran und doch charakterstark, ohne nur Wohlklang zu verbreiten.

    Daniel Kaiser, NDR, Aug. 9, 2016
  • Peter Grimes (Ellen Orford), Theater an der Wien, Dezember 2015

    Agneta Eichenholz singt und spielt eine betörende Ellen Orford – auf die Sopranistin darf man sich in weiteren Partien freuen.

    Peter Jarolin, Der Kurier, Feb. 11, 2016

    Als eindeutig beste Sängerin des dreistündigen Abends erweist sich die schwedische Sopranistin Agneta Eichenholz als Lehrerin Ellen, die Peter Grimes in tiefer Zuneigung verbunden ist und sein Drama vergeblich aufzuhalten versucht. Hier ist nichts eindeutig, werden viele Facetten einer Persönlichkeit spürbar - ähnlich wie bei Andrew Foster-Williams‘ Balstrode, der seinen eigenen Weg zwischen Gefühlen und Konventionen zu gehen versucht.

    Tiroler Tageszeitung, Feb. 11, 2016
  • Daphne (Daphne), Theater Basel, Februar 2015

    Während es hier in Erwartung des dionysischen "Fest der Paarung" schon zwischen den halbnackt sich waschenden Arbeitern in ihren Krachledernen sinnlich dampft, zieht sich Daphne in Gestalt der so intensiv wie irisierend die höchsten Sopranhöhen durchmessenden, in bereits sieben anderen Loy-Inszenierungen faszinierenden Agneta Eichenholz immer mehr in sich zurück. Ihr bleiben in der sie abstoßenden Außenwelt nur die Pflanzen, die sie an der linken Bühnenseite in Töpfen hegt, darunter auch ein Lorbeerbäumchen, mit dem sie sich am Ende völlig identifizieren wird

    Manuel Brug, Die Welt, Feb. 16, 2015

    Die Sopranistin Agneta Eichenholz, die in Basel 2012 bereits bei der Uraufführung von Andrea Lorenzo Scartazzinis Oper «Der Sandmann» begeistert hat, spielt und singt die Daphne herausragend, macht ihre innere Zerrissenheit fühlbar, gibt mit genauer musikalischer Zeichnung ihren Sehnsüchten wie ihren Ängsten beeindruckend Ausdruck. Eine ideale Besetzung.

    Christian Fluri, Aargauer Zeitung, Feb. 20, 2015

    Und das umso mehr, als die schwedische Sopranistin Agneta Eichenholz die von ihr verkörperte Figur der Daphne zu einer durch und durch gegenwärtigen Erscheinung macht. Szenisch, vor allem aber auch musikalisch: mit einer leuchtkräftigen, ohne Druck geführten Stimme. Wie sich überhaupt die szenische Brillanz in musikalischer Exzellenz spiegelt.

    Peter Hagmann, NZZ, Feb. 20, 2015

    Die zum wiederholten Mal mit dem Regisseur Christof Loy kooperierende Schwedin verfügt über einen Strauss-Sopran par excellence mit lyrisch-empfindsamem Grundton, schlank, biegsam, auch dringlich in den imponierend bewältigten großen Bögen. So, denkt man beiseite, muss das einst bei einer Margarete Teschemacher, einer Maria Cebotari geklungen haben.

    Heinz W. Koch, www.opernwelt.de, March 30, 2015

    Agneta Eichenholz verleiht der Daphne nicht nur eine zarte Erscheinung und eine Mimik, die feinste Regungen vermittelt; auch sängerisch ist sie eine beinahe ideale Interpretin. ... Mit der Fähigkeit, weite Linie zu zeichnen und die Höhe aufblühen zu lassen, bringt Eichenholz die Charakteristika der prädestinierten Strauss-Sängerin ein.

    Th. Baltensweiler, Opernglas, April 1, 2015
  • Arabella (Zdenka), Nederlandse Opera, April 2014

    Weitaus interessanter ist der Ansatz, den Agneta Eichenholz als Zdenka wählt: den der stimmlichen Innigkeit; in der Katastrophe des Finales führt sie zu einem tief berührenden musiktheatralischen Moment.

    Peter Hagmann, Neue Zürcher Zeitung, April 14, 2014
  • Alcina (Alcina), Opernhaus Zürich, Februar 2014

    Denn was die am Opernhaus Zürich debütierende Schwedin Agneta Eichenholz an ihrem Einstieg in die Produktion geboten hat, war Sonderklasse. Agneta Eichenholz ist eine hochgewachsene, schlanke Erscheinung und sieht so schön aus wie eine Filmschauspielerin. Sie spielt die Rolle der Alcina auch ganz anders als la Bartoli und zwar als die kühle, distanzierte Magierin. Sie hält ihre Liebhaber auf Distanz und spielt förmlich mit ihnen. Erst als sie merkt, dass ihre Liebhaber nur „gekauft“ sind, zeigt sie menschliche Schwächen. Ihre grosse Arie „Ah! schernito cor!“, die ja von Händel so fantastisch mit dem Tropfenthema komponiert wurde, machte sie zum Höhepunkt ihrer Interpretation. Da hatte sie das Publikum endgültig gewonnen. Es galt die klare Stimmführung ihres reinen Soprans zu bewundern, den sie mit exzellenter Phrasierung und Gesangstechnik zu führen weiss. Sie fügte sich in die nicht einfache Inszenierung ein, wie wenn sie schon immer darin aufgetreten wäre.

    John H. Mueller, Der neue Merker, Feb. 18, 2014
  • Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Nederlandse Opera Amsterdam, Juni 2013

    ... da mit Adrian Eröd ein spielfreudiger Beckmesser vom Dienst, mit Roberto Saccà ein erstklassiger Walther von Stolzing und mit Agneta Eichenholz eine wunderbar aufblühende Eva am Start sind.

    Joachim Lange , Der Standard, June 6, 2013

    La Eva de Agneta Eichenholz (qui a chanté Traviata à Genève récemment) est la très belle surprise de la soirée. Eva n'est pas toujours un personnage incarné sur scène, et pour ma part, depuis Lucia Popp il y a longtemps à Munich, je n'ai entendu qu'une Eva convaincante, ... Eh bien Agneta Eichenholz est la troisième Eva marquante: elle est jeune, jolie, très naturelle dans son jeu et dans son chant, un chant au volume étonnant, à la présence chaleureuse, un chant très contrôlé (dans le quintette du 3ème acte, elle est vraiment magnifique) et surtout une vraie présence scénique. Cette jeune chanteuse a de l'avenir: je ne me souviens pas d'Eva à Bayreuth qui aient eu cette aura.

    http://wanderer.blog.lemonde.fr, June 9, 2013

    ... und mit seiner angebeteten Eva (ein akustischer wie optischer Genuss: Agneta Eichenholz)...

    Jörn Florian Fuchs, Opernwelt, Aug. 1, 2013
  • Palestrina (Morone), Oper Frankfurt, Juni 2009

    Agneta Eichenholz singt und spielt eine betörende Ellen Orford – auf die Sopranistin darf man sich in weiteren Partien freuen.

    Peter Jarolin, Der Kurier, Dec. 17, 2015

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