Agneta Eichenholz

Soprano

Biography

Swedish soprano Agneta Eichenholz’ progress to her current position in the frontline of lyric sopranos in Europe began in 2007 when she was engaged to sing Carmina Burana at the Verbier Festival, while at the same time covering the title role in Haydn’s Armida at the Salzburger Festspiele with conductor Ivor Bolton and director Christof Loy.

This was the start of an international career which brought her to prominent opera houses like Oper Frankfurt, Deutsche Oper am Rhein (Düsseldorf), Komische Oper (Berlin), Det Kongelige Teater (Copenhagen), Teatro del Liceu, Teatro Réal (Madrid), Salzburger Festspiele and Royal Opera House Covent Garden (London) collaborating with conductors as Ivor Bolton, Antonio Pappano, Peter Eötvös, Myung-Whun Chung, Laurence Cummings, Nicholas McGegan, Julia Jones, Marc Soustrot, Kristjan Järvi, Anu Tali, Andreas Stoehr a.o.

In June 2009, Agneta made her debut appearing in the title role of Alban Berg’s Lulu at Covent Garden under the Antonio Pappano’s musical leadership. The production by Christof Loy moved to Madrid’s Teatro Réal in autumn 2009, again with Agneta in the title role. The DVD of the performance, issued by Opus Arte, was nominated for a Grammy Award 2010.

Agneta Eichenholz’s operatic repertoire is large and varied, encompassing such various roles as Lulu (Lulu), Daphne (Daphne), Circe (Telemaco by Gluck), Fiordiligi (Cosí fan tutte), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Lucio Cinna (Lucio Silla), Violetta (La Traviata), Gilda (Rigoletto), Juliette (Roméo et Juliette), Norina (Don Pasquale), Sophie Scholl (Weisse Rose), Lazuli (L’Étoile), Eva (Meistersinger von Nürnberg), Alcina (title role), Zdenka (Arabella) a.o.

A personal success were her appearances in the world premieres of Christian Jost’s Rumour in Antwerp and Andrea Lorenzo Scartazzini’s Der Sandmann at Theater Basel. Also in Basel, she has sung a phenomenal Daphne and was also freneticely loved by the audience in Hamburg. Last summer she made her debut at the Ruhrtriennale with Freia. And in December she starred critically aclaimed as Ellen (Peter Grimes) at Theater an der Wien. She continued last season with two Operas by Scartazzini: Edward II at the Deutsche Oper Berlin and Der Sandmann at the Frankfurt Opera. Then she was heard as Lulu at the Opera in Rome and at the Vienna State Opera. 

Agneta Eichenholz has a full concert schedule and has appeared with all Swedish orchestras, including the Stockholm Royal Philharmonic and Gothenburg Symphony, as well as with L’Orchestre Philharmonique de Radio France, Mozarteum Orchester, Orchestra Sinfonica Siciliana, Sinfonia Finlandia and Hiroshima Symphony Orchestra and her concert repertoire include works like Britten’s Les Illuminations, Canteloube’s Chants d’Auvergne, Berg’s Sieben frühe Lieder and Lulu-suite, Poulenc’s La Dame de Monte Carlo, Strauss’ Vier letzte Lieder, Sibelius’ Lounnotar and orchestral songs and among her oratorio repertoire we find the soprano parts in Orff’s Carmina Burana, Fauré’s Requiem, Handel’s Messiah and Mozart’s Requiem and Mass in c-minor.

Agneta Eichenholz received her musical education at the Malmö College of Music and the University College of Opera in Stockholm, followed by early successes in a string of roles at Folkoperan in Stockholm. At the inauguration of NorrlandsOperan’s new house in 2002 she received national acclaim for her interpretation of Felicia in The Isle of Bliss by Hilding Rosenberg, also available on CD (Phono Suecia PSCD 722).

Among her future projects are Strauss Four last songs in Stockholm, Grieg's Peer Gynt in Lyon, Mozart's Clemenza di Tito in Antwerps and Ghent and the title role in Händel's Alcina in Hamburg. 

Repertoire Opera

  • Composer Work Role
  • Berg Lulu Lulu
  • Britten Peter Grimes Ellen Orford
  • Chabrier L'Étoile Laoula
  • Donizetti Don Pasquale Norina
  • Gluck Telemaco Circe
  • Gounod Roméo et Juliette Juliette
  • Gounod Faust Marguérite *
  • Händel Oreste Ifigenia
  • Händel Alcina Alcina
  • Janacek Katja Kabanova Katja *
  • Jost Rumor Adela
  • Mozart Lucio Silla Cinna
  • Mozart Entführung aus dem Serail Konstanze
  • Mozart Zaide Zaide
  • Mozart Così fan tutte Fiordiligi
  • Mozart Idomeneo Elettra
  • Mozart Le Nozze di Figaro Contessa *
  • Offenbach Les contes d'Hoffmann Antonia *
  • Offenbach Orphée aus Enfers Eurydice
  • Rameau Phèdre Aricie
  • Scartazzini Edward II Isabella
  • Scartazzini Der Sandmann Clara/Clarissa
  • Strauss, R. Arabella Zdenka
  • Strauss, R. Daphne Daphne
  • Verdi La Traviata Violetta
  • Verdi Rigoletto Gilda
  • Wagner Meistersinger aus Nürnberg Eva
  • Wagner Das Rheingold Freia
  • Zimmermann Die weisse Rose Sophie Scholl
* in preparation

Photos

Press

  • Lulu, Wiener Staatsoper, Dezember 2017

    In Extremszenen ist Eichenholz von virtuoser Ausgelassenheit. Auch verleiht sie dem Siechtum und dem nahenden Ende dieser Lulu vokale Grösse, indem sie Poesie und Unmittelbarkeit vereint. Ihre Stimme strahlt eine Klarheit aus, die auch in höheren Lagen die Gipfelpunkte des Expressiven "vergoldet". Gleichzeitig erlangt das Unnahbare dieser Kunstfigur mitunter etwas existenziell Nahes.

    Der Standard, Dec. 6, 2017
  • Daphne (Daphne), Staatsoper Hamburg, Juni 2016

    (...)für ihre enorme Strahlkraft und Feinzeichnung gefeierten Agneta Eichenholz als Daphne(...)

    Die Welt, Aug. 9, 2016

    Stürmischen Jubel gab es (...) für die schwedische Sopranistin Agneta Eichenholz in der Titelrolle. Ihr gelang das ergreifende Porträt einer leidenden Frau mit Sehnsucht nach Selbstbestimmung. Die sehr hohen, intensiven Bögen sang sie filigran und doch charakterstark, ohne nur Wohlklang zu verbreiten.

    Daniel Kaiser, NDR, Aug. 9, 2016
  • Peter Grimes (Ellen Orford), Theater an der Wien, Dezember 2015

    Als eindeutig beste Sängerin des dreistündigen Abends erweist sich die schwedische Sopranistin Agneta Eichenholz als Lehrerin Ellen, die Peter Grimes in tiefer Zuneigung verbunden ist und sein Drama vergeblich aufzuhalten versucht. Hier ist nichts eindeutig, werden viele Facetten einer Persönlichkeit spürbar - ähnlich wie bei Andrew Foster-Williams‘ Balstrode, der seinen eigenen Weg zwischen Gefühlen und Konventionen zu gehen versucht.

    Tiroler Tageszeitung, Feb. 11, 2016

    Agneta Eichenholz singt und spielt eine betörende Ellen Orford – auf die Sopranistin darf man sich in weiteren Partien freuen.

    Peter Jarolin, Der Kurier, Feb. 11, 2016
  • Daphne (Daphne), Theater Basel, Februar 2015

    Während es hier in Erwartung des dionysischen "Fest der Paarung" schon zwischen den halbnackt sich waschenden Arbeitern in ihren Krachledernen sinnlich dampft, zieht sich Daphne in Gestalt der so intensiv wie irisierend die höchsten Sopranhöhen durchmessenden, in bereits sieben anderen Loy-Inszenierungen faszinierenden Agneta Eichenholz immer mehr in sich zurück. Ihr bleiben in der sie abstoßenden Außenwelt nur die Pflanzen, die sie an der linken Bühnenseite in Töpfen hegt, darunter auch ein Lorbeerbäumchen, mit dem sie sich am Ende völlig identifizieren wird

    Manuel Brug, Die Welt, Feb. 16, 2015

    Und das umso mehr, als die schwedische Sopranistin Agneta Eichenholz die von ihr verkörperte Figur der Daphne zu einer durch und durch gegenwärtigen Erscheinung macht. Szenisch, vor allem aber auch musikalisch: mit einer leuchtkräftigen, ohne Druck geführten Stimme. Wie sich überhaupt die szenische Brillanz in musikalischer Exzellenz spiegelt.

    Peter Hagmann, NZZ, Feb. 20, 2015

    Die Sopranistin Agneta Eichenholz, die in Basel 2012 bereits bei der Uraufführung von Andrea Lorenzo Scartazzinis Oper «Der Sandmann» begeistert hat, spielt und singt die Daphne herausragend, macht ihre innere Zerrissenheit fühlbar, gibt mit genauer musikalischer Zeichnung ihren Sehnsüchten wie ihren Ängsten beeindruckend Ausdruck. Eine ideale Besetzung.

    Christian Fluri, Aargauer Zeitung, Feb. 20, 2015

    Die zum wiederholten Mal mit dem Regisseur Christof Loy kooperierende Schwedin verfügt über einen Strauss-Sopran par excellence mit lyrisch-empfindsamem Grundton, schlank, biegsam, auch dringlich in den imponierend bewältigten großen Bögen. So, denkt man beiseite, muss das einst bei einer Margarete Teschemacher, einer Maria Cebotari geklungen haben.

    Heinz W. Koch, www.opernwelt.de, March 30, 2015

    Agneta Eichenholz verleiht der Daphne nicht nur eine zarte Erscheinung und eine Mimik, die feinste Regungen vermittelt; auch sängerisch ist sie eine beinahe ideale Interpretin. ... Mit der Fähigkeit, weite Linie zu zeichnen und die Höhe aufblühen zu lassen, bringt Eichenholz die Charakteristika der prädestinierten Strauss-Sängerin ein.

    Th. Baltensweiler, Opernglas, April 1, 2015
  • Arabella (Zdenka), Nederlandse Opera, April 2014

    Weitaus interessanter ist der Ansatz, den Agneta Eichenholz als Zdenka wählt: den der stimmlichen Innigkeit; in der Katastrophe des Finales führt sie zu einem tief berührenden musiktheatralischen Moment.

    Peter Hagmann, Neue Zürcher Zeitung, April 14, 2014
  • Alcina (Alcina), Opernhaus Zürich, Februar 2014

    Denn was die am Opernhaus Zürich debütierende Schwedin Agneta Eichenholz an ihrem Einstieg in die Produktion geboten hat, war Sonderklasse. Agneta Eichenholz ist eine hochgewachsene, schlanke Erscheinung und sieht so schön aus wie eine Filmschauspielerin. Sie spielt die Rolle der Alcina auch ganz anders als la Bartoli und zwar als die kühle, distanzierte Magierin. Sie hält ihre Liebhaber auf Distanz und spielt förmlich mit ihnen. Erst als sie merkt, dass ihre Liebhaber nur „gekauft“ sind, zeigt sie menschliche Schwächen. Ihre grosse Arie „Ah! schernito cor!“, die ja von Händel so fantastisch mit dem Tropfenthema komponiert wurde, machte sie zum Höhepunkt ihrer Interpretation. Da hatte sie das Publikum endgültig gewonnen. Es galt die klare Stimmführung ihres reinen Soprans zu bewundern, den sie mit exzellenter Phrasierung und Gesangstechnik zu führen weiss. Sie fügte sich in die nicht einfache Inszenierung ein, wie wenn sie schon immer darin aufgetreten wäre.

    John H. Mueller, Der neue Merker, Feb. 18, 2014
  • Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Nederlandse Opera Amsterdam, Juni 2013

    ... da mit Adrian Eröd ein spielfreudiger Beckmesser vom Dienst, mit Roberto Saccà ein erstklassiger Walther von Stolzing und mit Agneta Eichenholz eine wunderbar aufblühende Eva am Start sind.

    Joachim Lange , Der Standard, June 6, 2013

    La Eva de Agneta Eichenholz (qui a chanté Traviata à Genève récemment) est la très belle surprise de la soirée. Eva n'est pas toujours un personnage incarné sur scène, et pour ma part, depuis Lucia Popp il y a longtemps à Munich, je n'ai entendu qu'une Eva convaincante, ... Eh bien Agneta Eichenholz est la troisième Eva marquante: elle est jeune, jolie, très naturelle dans son jeu et dans son chant, un chant au volume étonnant, à la présence chaleureuse, un chant très contrôlé (dans le quintette du 3ème acte, elle est vraiment magnifique) et surtout une vraie présence scénique. Cette jeune chanteuse a de l'avenir: je ne me souviens pas d'Eva à Bayreuth qui aient eu cette aura.

    http://wanderer.blog.lemonde.fr, June 9, 2013

    ... und mit seiner angebeteten Eva (ein akustischer wie optischer Genuss: Agneta Eichenholz)...

    Jörn Florian Fuchs, Opernwelt, Aug. 1, 2013
  • Palestrina (Morone), Oper Frankfurt, Juni 2009

    Agneta Eichenholz singt und spielt eine betörende Ellen Orford – auf die Sopranistin darf man sich in weiteren Partien freuen.

    Peter Jarolin, Der Kurier, Dec. 17, 2015

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