Johannes Martin Kränzle - Baritone/Bass
Press
- Das Rheingold (Alberich), Bayerische Staatsoper München, Februar 2012
- Die Götterdämmerung (Gunther), Oper Frankfurt, Januar 2012
- Ariadne auf Naxos (Musiklehrer), Oper Köln, November 2011
- Krieg und Frieden (Andrej Bolkonski), Oper Köln, September 2011
- Meistersinger von Nürnberg (Beckmesser), Glyndebourne Opera Festival, Mai 2011
- Die Lustige Witwe (Graf Danilo), Grand Théàtre de Genève, Dezember 2010
- Liederabend, Oper Köln, November 2010
- Rheingold (Alberich), Berliner Staatsoper, Oktober 2010
- Dionysos (N.), Salzburger Festspiele 2010
- Das Rheingold (Alberich), Teatro alla Scala Mailand, Mai 2010
- Herzog Blaubarts Burg (Blaubart), Oper Köln, März 2010
- Meistersinger von Nürnberg (Beckmesser), Oper Köln, September 2009
- Theodora (Valens), Salzburger Festspiele, Juli 2009
- Palestrina (Morone), Oper Frankfurt, Juni 2009
- Die Fledermaus (Gabriel von Eisenstein), Grand Théâtre de Genève, Dezember 2008
Theodora (Valens), Salzburger Festspiele, Juli 2009
«Er, Stadthalter Valens, waltet hier seines gewalttätigen Amtes nicht aus gesetzestreuen Gründen. Er kerkert Theodora ein, demütigt sie, rein aus Gründen gekränkter Eitelkeit eines Abgewiesen. Johannes Martin Kränzle (gesanglich makellos) liefert dabei das Meisterportrait eines Neurotikers der Macht, der seine Position durch Drangsalierung seiner Umwelt auskostet und im Verborgenen zum Angstklumpen wird.»
Ljubisa Tosic, Der Standard, 28.07.2009«Mit seinen fulminanten, ruppigen Auftritten verkörpert Johannes Martin Kränzle als Stadthalter die heidnische Gegenseite in all ihrer lust- und machtstrotzenden Willkür.»
Christian Wildhagen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.07.2009«Figurenversteher Loy gewinnt sogar Gouverneur Valens Ambivalentes ab. Bei Johannes Martin Kränzle ein eitel tänzelnder Vorstandsvorsitzender, dessen Charme bei Widerstand in brüske Ablehnung umschlägt: Wehe, wenn diesem späten Kind das Spielzeug genommen wird. Kränzle verfällt folglich nicht in vokales Dauer-Poltern, sucht immer wieder den leisen, auch sarkastischen Ton.»
Markus Thiel, Münchner Merkur, 30.07.2009«Johannes Martin Kränzle als Valens hat das Glück, wirklich aus sich herausgehen zu dürfen: ein launischer Potentat mit spät-pubertären Wesenszügen, die ihn unberechenbar machen. Stimmlich ist er mindestens so beweglich, mal polternd, mal launenhaft, mal geschmeidig»
Reinhard Kriechbaum, Drehpunkt Kultur, 30.07.2009
