Josef Wagner - Baritone/Bass
Press
- Faust (Mephisto), Baden bei Wien, Oktober 2011
- Don Giovanni (Don Giovanni), Opernfestival St. Margarethen, Juli 2011
- Don Giovanni (Leporello), Opéra de Marseille, April 2011
- Semiramide (Assur), Vlaamse Opera Antwerpen, Dezember 2010
- Die Zauberflöte (Papageno), Volksoper Wien, Oktober 2010
- Il Trovatore (Ferrando), Ludwigsburger Schlossfestspiele, August 2009
- Carmen (Escamillo), Prinzregententheater München, April 2009
- Die Fledermaus (Frank), Grand Théâtre de Genève, Dezember 2008
- Stabat Mater, Neue Philharmonie Westfalen, September 2008
- Don Giovanni (Don Giovanni), Festwochen Gmunden, August 2008
- Rake’s Progress (Nick Shadow), Opéra Nantes-Angers, März 2008
- Alceste (Herkules), Residenzschloss Weimar, Oktober 2007
- Elias, Mutterhauskirche Münster, September 2007
- Le nozze di Figaro (Figaro), Gelders Orkest, August 2007
- Così fan tutte, Opera Ireland, Mai 2007
Faust (Mephisto), Baden bei Wien, Oktober 2011
«Dass ein perfekter Teufel allen anderen Bühnenfiguren die Show stiehlt, ist keine Seltenheit. Aber was Josef Wagner in dieser Rolle zu bieten hat, ist geradezu sensationell. Der Don Juan-erprobte Bassbariton, der allein schon stimmlich alle „power“ und alle Hintergründigkeit vermittelt, die der Figur innewohnt, flanierte schon während der Ouvertüre hochelegant über die Bühne, um sich an Liebespaaren in gleicher Funktion zu delektieren, bewegte sich mit tänzerischer Gewandtheit, sprang von einer Empore unter die Zecher, dass alle verschreckt auseinanderstiebten, agierte mit geradezu diabolischer Energie, wenn er ein Glas, die Laute oder ein Schwert ergriff, stieß mit mächtiger Kraft zu, zerrte seine „Objekte“ durch den Raum und – gab Lacher von sich, dass einem ebenso angst und bange wurde, wie man sich grenzenlos darob amüsierte. Er blieb der bühnenbeherrschende König des Abends!»
Sieglinde Pfabigan, Der Neue Merker, 25.10.2011«Der Alternativ-Mephisto der Produktion war Andreas Jankowitsch, er sagte an diesem Nachmittag ab und wieder kam Josef Wagner – der schöne Don Giovanni der verrückten Aufführung von St. Margarethen – zum Zug. Das Publikum muss das nicht bedauern, denn der 36jährige ist wirklich eine Bühnen-Bombe, nicht nur, weil er so gut aussieht, seine Rolle so schlank, gewandt und souverän hinstellt, sondern weil auch die Stimme ein herrlich dunkel timbrierter Bassbariton ist, der Durchschlagskraft ins Publikum schleudert, als ob es nichts kostete. Die ganz große Karriere sollte jetzt nicht mehr lange auf sich warten lassen.»
Renate Wagner, Der neue Merker, 30.10.2011
