Jeffrey Tate - Conductor
Press
- Ariadne auf Naxos, Wiener Staatsoper, September 2011
- Herzog Blaubart/Enfant et les Sortilèges, Teatro di San Carlo, Neapel
Ariadne auf Naxos, Wiener Staatsoper, September 2011
«Im Fall der "Ariadne" (Reprisen: 10., 12., 14. September) sind sogar einige Hausdebüts zu verzeichnen. Jenes von Dirigent Jeffrey Tate etwa, der am Pult des elegant, aber auch sinnlich musizierenden Orchesters viele Akzente setzen konnte. Tate lässt Hofmannsthals Text sowie den Sängern Raum zur Entfaltung, ist ein sehr guter, weil nuancierter Gestalter, weiß aber auch um die dramatischen Anforderungen der "Ariadne auf Naxos" bestens Bescheid. Ein gelungener Einstand am Ring.»
Der Kurier, 09.09.2011«Denn der 159. Abend der üppigen Filippo-Sanjust-Inszenierung lag in den Händen eines Debütanten, der beim Dirigieren viel Zeit vergehen lässt. Freilich, ungleich mehr Zeit ist bis zur Hauspremiere des Engländers verflossen: 68 Jahre zählt Jeffrey Tate, der sich die Musikwelt nach einer Karriere als Augenchirurg eroberte hat und nun seit Jahrzehnten an Häusern wie der Scala und der Met ordiniert. Sein bedächtiger Zugriff gibt der kurzen, klein instrumentierten "Ariadne" vor allem: Größe. Und das durchaus im positiven Sinn, verdienen sich Strauss’ modulationswütige Volten, seine feinen instrumentalen Fäden doch einmal eine minutiöse Betrachtung, die hier in aller Delikatesse vonstatten geht.»
Wiener Zeitung, 09.09.2011
