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Julia Jones - Dirigent

Biographie

Die Laufbahn der englischen Dirigentin Julia Jones begann in Deutschland, wo sie sich am Theater Ulm und am Staatstheater Darmstadt ein umfangreiches Repertoire deutscher und italienischer Opern erarbeiten konnte. Nach einer erfolgreichen Neuproduktion von Verdis Ballo in maschera 1996 am Theater Basel wurde sie dort zur Chefdirigentin berufen. In dieser Position betreute sie von 1998 bis 2002 vielbeachtete Einstudierungen von Idomeneo, Otello, Macbeth, Eugen Onegin, Lohengrin und Der Rosenkavalier. Im November 2008 übernahm Julia Jones ihre nächste Leitungsposition als Chefdirigentin des Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon und des Nationalen Sinfonieorchesters von Portugal.

Als Gastdirigentin hat sich Julia Jones zunächst vor allem im deutschsprachigen Raum einen Namen gemacht. So leitete sie an der Staatsoper Berlin Aufführungen von Otello, Aida, Madama Butterfly und Traviata, an der Wiener Volksoper wurde sie für Don Giovanni und Janáčeks Die Ausflüge des Herrn Brouček engagiert, und an der Wiener Staatsoper betreute sie Repertoirevorstellungen von Zauberflöte, La Bohème und Così fan tutte. Weitere Engagements führten sie an die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper Idomeneo, Macbeth, Otello), die Stuttgarter Oper (Carmen) und zu den Salzburger Festspielen (Die Entführung aus dem Serail). Auch an der Frankfurter Oper ist sie regelmässiger Gast. Nach Ballo in maschera, Entführung, Le Nozze di Figaro und Così werden hier als weitere Mozart-Oper La Clemenza di Tito“ sowie Berlioz’ Damnation de Faust folgen.

Nach ihrem Lohengrin-Dirigat im Teatro Comunale von Florenz wurde Julia Jones auch vom Teatro Carlo Felice in Genua und vom Teatro Massimo in Palermo eingeladen. Weitere Stationen waren das Gran Teatro del Liceu in Barcelona, die Opéra National du Rhin in Strassburg (A Midsummer Night’s Dream und Der fliegende Holländer) und das Genfer Grand Théâtre. Ausserhalb Europas gastierte Julia Jones an der Australian National Opera in Melbourne und in Sydney (Madama Buttterfly), an der Canadian Opera Toronto (Figaro) sowie in Washington.

Zu den renommierten Orchestern, die sie auf dem Konzertpodium leitete, zählen die Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, die Hamburger Philharmoniker, das Gürzenich-Orchester Köln, das Montreal Symphony Orchestra, The Scottish Chamber Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg, das Salzburger Mozarteum-Orchester, das Orchestre National de Belgique und das Radio-Symphonieorchester Wien. Weitere Konzertstationen waren Tokio, Genua und Bochum. Mit dem New Zealand Symphony Orchestra hat sie ausserdem eine Neuseeland-Tournee absolviert.

Als nächste Projekte stehen in Julia Jones’ Terminkalender Così fan tutte am Londoner Covent Garden, Damnation de Faust und Clemenza di Tito an der Oper Frankfurt, Entführung aus dem Serail in Dresden, und Die Fledermaus, Figaro und Don Carlos sowie mehrere Konzerte in Lissabon.

Letztes Update: 06.01.2010

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