Patrick Lange - Conductor
Press
- Der Freischütz, Komische Oper Berlin, Januar 2012
- La Traviata, Royal Opera House Covent Garden, London, November 2011
- Don Giovanni, Wiener Staatsoper, September 2011
- Konzert, Komische Oper Berlin, Juli 2011
- Idomeneo, Komische Oper Berlin, Mai 2011
- Rusalka, Komische Oper Berlin, Februar 2011
- Die Fledermaus, Wiener Staatsoper, Dezember 2010
- Don Giovanni, Wiener Staatsoper, Dezember 2010
- Madame Butterfly, Wiener Staatsoper, November 2010
- Meistersinger von Nürnberg, Komische Oper Berlin, September 2010
- Konzert Aachener Sinfonieorchester, Aachen, Februar 2010
- Così fan tutte, Glyndebourne on Tour, Glyndebourne, Oktober 2009
- Rigoletto, Komische Oper Berlin, September 2009
- Konzert Musikkollegium Winterthur, Winterthur, Juni 2009
- Der Vetter aus Dingsda, Komische Oper Berlin, Mai 2009
- Konzert Innsbrucker Symphoniker, Congress Innsbruck, Februar 2009
- Weihnachtskonzert, Orchester der Komischen Oper, Komische Oper Berlin, Dezember 2008
- Robin Hood, Komische Oper Berlin, November 2008
- Konzert Orchestre de Chambre de Genève (Schumann: Manfred), Victoria Hall Genf
- Konzert Gustav Mahler Jugendorchester, Teatro Comunale Bolzano, August 2008
- Konzert Concours de Genève, BFM Genf, Mai 2008
- Konzert Orchestre de Chambre de Genève, BFM Genf, Mai 2008
- Konzert Kurpfälzisches Kammerorchester, Schwetzinger Festspiele, April 2008
- La Bohème, Komische Oper Berlin, April 2008
- Die Hochzeit des Figaro, Komische Oper Berlin, Oktober 2007
- Konzert Bundesjugendorchester, Konzerthaus Berlin, August 2007
- Konzert Bundesjugendorchester, Hamburg, Laeisz-Halle, August 2007
- Chefdirigent Orchestre de Chambre de Genève, Genf, Juli 2007
- Europäischer Kulturpreis für Patrick Lange, Salzburg, April 2007
- Konzert Hamburger Symphoniker, Laeisz-Halle Hamburg, 31.12.2006
Konzert Hamburger Symphoniker, Laeisz-Halle Hamburg, 31.12.2006
«Umso erfreulicher die Aufführungen von Beethovens letzter vollendeter Symphonie zu Silvester und Neujahr in der Musikhalle, die Dirigent Patrick Lange mit den Hamburger Symphonikern einstudiert hat. Der 1981 geborene Gast, für Chefdirigent Andrey Boreyko eingesprungen, bewies, dass eine Neunte ohne Pathos sehr wohl ihre Wirkung entfalten kann. Da herrschte kammermusikalische Durchsicht statt prachtvollen Orchesternebels. Da waren zweifelnde Pianotöne statt glaubensgewisser Jubelklänge zu hören. Anders als sein Kollege Philippe Jordan, der vor einem Jahr seinen Beethoven mit dem Wissen um die Bruchstellen der Romantik anging, betrachtete er das philosophisch überfrachtete Werk aus der hohen Warte der klassischen Ausgewogenheit eines Haydn oder Mozart. Da strahlte die kontrapunktierte Faktur licht und klar, da waren die Streicher zu knappem Vibrato und die Pauken zu trockenen Akzenten verdammt, da blitzte der trotzige Ton eines musikalisch wie politisch unangepassten Beethoven auf. Sehr konsequent die überaus flotte Fuge des Scherzos und ihre Botschaft: Lebensgier ist keine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Daseins, gerade so wenig wie die weltentrückte Wahrheitssuche des himmlischen, zartfüssig gelöst musizierten Adagio. Wenn es eine Antwort gibt, dann in der Freuden-Ode des Finales, die Patrick Lange mit dem wortklar artikulierenden Philipp-Emanuel-Bach-Chor bedacht aufbaute.»
kra, Die Welt, 02.01.2007
