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Patrick Lange - Dirigent

Presse

Meistersinger von Nürnberg, Komische Oper Berlin, September 2010

«Das Vorspiel ist eine Überrumpelung. Wir unterhalten uns noch, blicken auf die nackte Bühne, den Arbeisraum, die Verheißung, und sehen den Dirigenten nicht kommen. In die Erwartung kracht das Meistersinger-Thema. So führt sich Patrick Lange als neuer Chefdirigent der Komischen Oper Berlin ein, laut und deutlich in jedem Sinn, ausdrucksvoll bis in die Linienführung der Basstuba, und das Orchester spielt transparent und stark.»

Sybill Mahlke, Der Tagesspiegel, 28.09.2010

«…und vor allem das von Patrick Lange wunderbar geleitete Orchester da fünfeinhalb Stunden lang fabriziert hatten.»

Karen Grunow, Märkische Allgemeine, 28.09.2010

«Macht der Liebe. Fangen wir mit der Musik an, sie ist die eigentliche Sensation des Abends. Ein tönend bewegtes Feuerwerk. Kaum zu glauben, dass hier dasselbe Orchester spielt, das man in den vergangenen zwei Sielzeiten häufig übersteuert und unpräzise erlebt hat. Die Gegenwart gehört der Jugend. Nicht einmal 30 Jahre alt ist Patrick Lange, der neue Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin. Was Lange mit der Partitur der „Meistersinger“ anstellt, ist grandios. Von bräsiger Steifheit oder Gestelzt-Germanischem in dieser Partitur ist schlichtweg nichts zu hören. Schon die Ouvertüre ist ein in vielen Facetten funkelndes Juwel, zudem formal gebändigt. Markant treten die musikalischen Charaktere hervor, aber eben nicht altbacken und didaktisch, wie man es häufig hört. Da waltet die pure Lust. Entsprechend saftig klingt die Melodie der Sehnsucht in der Ouvertüre auf.»

Jürgen Otten, Die Opernwelt, 02.11.2010

«Musikalisch gelingt dem neuen jungen Generalmusikdirektor Patrick Lange mit dem Orchester der Komischen Oper ein sehr präziser und auch durchsichtiger Wagner-Ton. Selbst in der schwierigen „Prügelfuge“ des zweiten Akts hat er Chor und Orchester fest im Griff.»

Georg-Friedrich Kühn, Neue Zürcher Zeitung, 28.09.2010

«Musikalischer Triumph von Patrick Lange mit den "Meistersingern" an der Komischen Oper. Der Dirigent Carl St. Clair hat die Komische Oper verlassen, weil die Musik an diesem Haus immer erst an zweiter Stelle kommt. Seinem Nachfolger als Generalmusikdirektor, Patrick Lange, ist es nun gelungen, am Sonntag die erste Premiere der Spielzeit zu einem vor allem musikalischen Triumph zu führen. Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg " sollte zur Leuchtturmproduktion des Hauses und seines regieführenden Intendanten Andreas Homoki werden, und am Ende war der Jubel auch für den Regisseur groß und ungetrübt. Erstaunlich aber ist vor allem die Leistung des noch nicht dreißigjährigen, die Karriereleiter unversehens hinaufgefallenen Patrick Lange. Gleich das Vorspiel hat Zug, Lange schlägt ein etwas schnelleres Tempo an als gewohnt und steckt weite Phrasenziele ab. Der Klang ist transparent, Lange achtet auf Nebenstimmen, die in den polyphonen Umschichtungen dieser Partitur zu Hauptstimmen werden können. Auch im Folgenden koordiniert Lange Orchester, Chor und Solisten souverän. .. Das Timing jedoch, das in einer Komödie so wichtig ist, sowie die Charaktere sitzen unter Langes Leitung sicher, als hätte er nie ein anderes Stück dirigiert: Die Musik Walther von Stolzings pulsiert schwärmerisch, bis sie mit den starr tickenden Rhythmen seines Konkurrenten Beckmesser zusammenprallt.»

Peter Uehling, Berliner Zeitung, 28.09.2010

«Homokis kluger Verzicht auf die Bühnenschau zwingt zum Zuhören, und diese Anstrengung, die man allerdings auf sich nehmen muss, wird reich belohnt von dem jungen, soeben erst zum Chefdirigenten ernannten Patrick Lange, der Erstaunliches leistet. Zu hören nämlich ist nicht der Wagner, den man zu kennen glaubt, sondern ein leises Stück Musik, das sehr lange Zeit braucht, sich selbst zu finden.»

NIKLAUS HABLÜTZEL, Die Tageszeitung, 28.09.2010

«Mit Richard Wagners einziger Komödie gab Patrick Lange am Sonntag auch ein fulminantes Debüt als neuer Generalmusikdirektor an der Bühne.»

Focus online, 27.09.2010

«Andreas Homoki und Patrick Lange befeuern Wagners „Meistersinger von Nürnberg“. Die eigentliche Sensation des Abends ist die Musik. Ein tönend bewegtes Feuerwerk, dem man selbst als Wagner-Skeptiker gebannt beiwohnen mag…. Nicht einmal 30 Jahre alt ist der neue Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, Patrick Lange, aber er steht vorn am Pult wie eine Art Obelix, mit dem kleinen Unterschied, dass der Gallier in die Kraftmeiertonne fiel, Lange jedoch in eine, wo die Musen ihn küssten, allen voran diejenigen, die für die klingenden Subjekte zuständig sind. Dass diese Tonne unweit von Nürnberg stand, wollen wir vorerst als Zufall der Musikgeschichte verbuchen. … Man sollte vorsichtig sein mit dem Attribut grandios. Doch was Lange mit der Partitur der „Meistersinger“ anstellt, verdient dieses Prädikat uneingeschränkt. Gerade die bräsige Steifheit zahlreicher Passagen, das Gestelzt-Germanische darin, hat ja viele mit gutem Grund zur Abneigung gegen diese Oper bewegt. Davon ist aber am Sonntagabend bei der Premiere schlichtweg nichts zu hören. Schon die Ouvertüre ist ein in vielen Facetten funkelndes Juwel, zudem formal gebändigt. Entschieden und in rascher Abfolge treten die musikalischen Charaktere hervor, aber eben nicht so altbacken und didaktisch, wie man es häufig hört. Da vernimmt man keine Sehet-her-hier-kommt-ein-Leitmotiv-Pädagogik, da waltet nur die pure Lust. Entsprechend saftig klingt die Melodie der Sehnsucht in der Ouvertüre.”»

Frankfurter Rundschau, 27.09.2010

«Die vermittelt auch Patrick Lange bei seiner Feuertaufe als neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper. Man glaubt ja seinen Ohren kaum, was dieser „Magier“ mit seinen Musikern da aus dem Orchestergraben an wagnerianischer Verführung zaubert. Das gibt zu schönsten Hoffnungen Anlass. Bereits vor dem dritten Aufzug schlagen ihm Bravosalven des gesamten Hauses entgegen. Eine internationale Schar junger Gast- und Ensemblesänger steht zur Verfügung und lässt das Publikum 29 Jahre nach der letzten Inszenierung des Werkes im Haus an der Behrenstrasse in begeisterten Jubel ausbrechen.»

Die Mark-Online, 27.09.2010

«Vor allem aber fand Partrick Lange schnell zu einem überzeugend dramatischen zupackenden und doch auch poetisch detailfreudigen Wagnerton.»

Joachim Lange, Norbayerischer Kurier, 28.09.2010

«… der wie immer an diesem Hause lebendig agierende große Chor, und nicht zuletzt ein Orchester, für das der jugendliche neue Chefdirigent Patrick Lange stellvertretend die finalen Ovationen entgegennahm. … Wagner hat das deutlicher als viele andere gesehen und darum auf den ästhetischen Diskurs als eine friedliche Sprachform gesetzt: auf das Wort und die Musik. Unter Patrick Langes Leitung erhalten die wunderbar markanten Generalpausen höchst subtile Botschaften des Nach- und Mitdenkens.»

Ekkehart Krippendorff, Neues Deutschland, 30.09.2010

«Aber! Ein Wunder gibt es im Orchestergraben zu bestaunen: Patrick Lange dirigiert in seinem Debüt als Interims-Chefdirigent der Komischen Oper mit einer solchen Präzision und Attacke, idealen Tempi sowie beeindruckend differenzierender Rhythmik, dass die Ohren ihre reine Freude haben. Und da Lange auch ein homogenes Ensemble zu Verfügung steht, wenn auch am Schluss etwas schwächelnd, ist seine Interpretation der "Meistersinger" zurzeit die musikalisch Meisterlichste der Stadt.»

Hermann-Josef Fohsel, Zitty-Magazin, 07.10.2010

«Das ist gar nicht verkehrt, denn dadurch, dass nichts den Höreindruck optisch schmälert, richtet sich die Konzentration ganz auf die Musik. Die entfaltet unter Chefdirigent Patrick Lange soghafte Magie. Dieser junge Mann versteht es nicht nur bestens, Klangräume aufzubauen, er formt auch ein dynamisches Ganzes. Anfangs zügig und ohne Scheu vor Lautstärke, läuft er mit dem Orchester im dritten Akt zu wahrer Größe auf.»

Andrea Hilgenstock, HNA, 08.10.2010