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Christof Loy - Regisseur

Presse

Daphne, Theater Basel, Februar 2015

«Überhaupt: Loy gelingt es spielend, den Opernpappkameraden szenisch griffiges Leben einzuhauchen. Wieder einmal erweist er sich als Meister der genauen Figurenzeichnung. Das gilt auch für das zwischen Anziehung und Abweisung pendelnde Verhältnis zu Leukippos, den der intensive Rolf Romei als langmähnigen Dorf-Softie mit Macho-Allüre charakterisiert, der sich erst als Ebenbild Daphnes verkleidet dieser sexuell nähern kann. ... Auch nach dieser denkwürdigen Inszenierung kann man "Daphne" nicht wirklich lieben, aber man hat sie als Zeitkunstwerk weit besser verstanden.»

Manuel Brug, Die Welt, 16.02.2015

«Loy ergründet die Psyche der Figuren. Dabei hört er genau darauf, was Strauss mit seiner Musik erzählt, dringt in deren tiefen Schichten ein. Daphne ist von Beginn weg von Melancholie gezeichnet. Ihre Sehnsucht nach Sinnlichkeit lebt Daphne aus, indem sie sich mit Pflanzen, mit Bäumen verschwistert. Um sich selbst zu verstehen, sucht sie überall nach ihrem Ebenbild, der Spiegelung ihrer selbst. ... Die beiden versierten Opernkünstler Loy und Drewanz verknüpfen Szene und Musik zum aufrüttelnden Ganzen. Dem Theater Basel gelingt in der Oper ein weiterer Coup.»

Christian Fluri, Aargauer Zeitung, 20.02.2015

«Aber auch alles halb so schlimm, denn in ihrer interpretatorischen Grundhaltung wie in ihrer Verwirklichung auf der Bühne gehört die Inszenierung, die Christof Loy der späten, verfemten und selten gespielten Oper «Daphne» von Richard Strauss angedeihen lässt, zu den Höhepunkten in der laufenden Spielzeit des Theaters Basel.»

Peter Hagmann, NZZ, 20.02.2015