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Artists Management Zurich

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Liliana Nikiteanu - Mezzosopran

Biographie

Geboren in Bukarest und Gesangsstudium an der Bukarester Musikkademie. Während und nach dem Studium zahlreiche Auszeichnungen (u.a. Francisco Viñas, Barcelona: "Por la mejor y la mas joven mezzosoprano finalista"; Jeunesse Musicale, Belgrad; Belvedere, Wien; CIEM, Genf). Erstes Engagement am Musiktheater in Galati (Rumänien).

Seit 1991 Mitglied des Opernhauses Zürich.

Als Gast sang sie unter der Leitung von Claudio Abbado und Valeri Gerghiev bei den Salzburger Festspielen, in Aix-en-Provence mit René Jakobs, beim Wiener Klangbogen, den Bregenzer Festspielen, in Edinburgh, La Coruña, Montpellier u.a. Mit William Christie gastierte sie in Londons Royal Festival Hall. An der Opéra Bastille in Paris sang sie Muse und Nicklausse in Les contes d‘Hoffmann und Octavian in Der Rosenkavalier.

In der Partie des Octavian gastierte sie auch in Hamburg, in der Regie von Peter Konwitschny, in Frankfurt, an der Wiener Staatsoper und, unter Adam Fischer, in Mannheim. In Brüssel sang sie Margarethe in La damnation de Faust unter Antonio Pappano. Weitere Gastengagements führten sie an die Berliner Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, die Semperoper in Dresden, das Teatro de la Zarzuela in Madrid, das Genfer Grand Théâtre sowie an die Salzburger Festspiele als Clotilde in Norma.

In 2008 debütierte sie in Zürich in ihrer ersten Wagner-Partie, als Fricka in Das Rheingold unter Philippe Jordan. Ebenfalls unter Philippe Jordan sang sie Zweite Norn in Götterdämmerung und Rossweisse in Die Walküre.

In den letzten Spielzeiten sang sie in Zürich u.a. Hexe in Königskinder, Federica in Luisa Miller und Jezibaba in Rusalka in Zürich, Eleonora in der Uraufführung von Marc-André Dalbavies Gesualdo, Ragonde in Le Comte Ory, Das Lied von der Erde, Podtotschina in Die Nase, Ragonde in Le Comte Ory, Emilia in Rossinis Otello, Maddalena in Rigoletto sowie Mary im Fliegenden Holländer.

Gastspiele führten sie nach Montreal (Jezibaba in Rusalka), Paris (Ino in Semele sowie Schnittke Faust-Kantate mit Vladimir Fedosejev und dem Orchestre Philharmonique de Radio France) sowie a die Ruhrtriennale (Europeras 1&2), Wien (Ragonde in Le Comty Ory am Theater an der Wien).

Liliana Nikiteanu ist eine viel gefragte Konzertsängerin: zu ihren Höhepunkten zählen u.a. Bruckner Te Deum mit Zubin Mehta in Tel Aviv und Salzburg, Beethoven 9. Symphonie mit Zubin Mehta in Zürich; Berlioz Les nuits d‘été mit Heinz Holliger in der Citée de la Musique in Paris; Mozart Requiem mit John Neshling in São Paulo; Verdi Requiem mit Aldo Ceccato in Kopenhagen; Rossini Stabat Mater mit Nello Santi in Zürich; Rossini Petite Messe Solennelle im Grand Théâtre de Genève; Haydn "Berenice, che fai?" mit Adam Fischer und den Bamberger Sinfonikern; Mahler Das Lied von der Erde in Interlaken oder das Bruckner Te Deum anlässlich der Eröffnung des Auditorio de Tenerife, Brahms Rhapsodie für Alt und Männerchor in Galati.

2005 hatte sie die Ehre, beim Festgottesdienst „500 Jahre Schweizergarde“ im Petersdom in Rom zu singen.

Ihr breitgefächertes Repertoire reicht von J.S. Bach (h-moll Messe Magnificat, Johannes-Passion, Matthäus-Passion, Weihnachtsoratorium) bis zu Luciano Berio.

Auf folgenden DVD-Einspielungen ist die Künstlerin zu erleben: Cherubino, Zerlina und Dorabella in der Da Ponte-Trilogie in der Regie von Jürgen Flimm und mit Nikolaus Harnoncourt am Pult sowie als Auntie in der von Franz Welser-Möst dirigierten Verfilmung von "Peter Grimes".

Letztes Update: 24.07.2015

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