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Anja Silja - Sopran

Presse

Candide (Old Lady), Deutsche Staatsoper Berlin, Juni 2011

«Das beste aller möglichen Ensembles. Die Sänger boten bis in die Nebenrollen große vokale Klasse. Jeder Einzelne war ein Star und man brachte sich durch Gegensätzlichkeit zum Glänzen. Als Blondinen-Duo überwältigten die bezaubernd hübsche Maria Bengtsson (Cunegonde) und Anja Silja (The Old Lady), die sich mit klingelnden Koloraturen so sehr darüber freuten Frauen zu sein, dass ein männlicher Kollege zum Schimpansen mutierte. Bengtsson trug zu ihrer lupenrein und lyrisch gesungenen Arie „Glitter and be gay“ ein schulterfreies, fließendes Kleid in Korallenrot und aalte sich in einer flittergefüllten Badewanne. Gegen Anja Silja war sie jedoch die reine Unschuld. Die kantige Bayreuthlegende lebte sich als gealterte Hure bedrohlich aus. Besonders in der Tangoszene, wo sie auf einem mit Papageien dekorierten Miniklavier tanzte (im roten Kostüm mit schwarzen Leopardenflecken). Die professionellen Tangokomparsen bemerkte man erst wieder beim Schlussapplaus. Ein weiterer Höhepunkt war das Trio „Quiet“, in dem Boussard Cunegondes Nervosität mit dem Videoschattenriss eines Papageis auf der Stange spiegelte, während Silja einen schrillen Dialog mit eben jenem Vogel führte.»

Rosemarie Frühauf, Epoch Times Deutschland, 27.06.2011

«Anja Silja grüßt überraschenderweise und herzlich willkommen als "The Old Lady" herein und singt prompt, der Rolle ganz und gar angemessen, mit Old-Lady-Ton.»

Klaus Geitel, Berliner Morgenpost, 27.06.2011

«Enorm, was die Staatsoper neben diesen Traumpaar noch aufzubieten hat: Als Old Lady etwa Anja Silja, die große, alterslose Dame des realistischen Musiktheaters, die auch mal geduldig eine ganze Nummer lang unterm Krankenhausbett ausharrt, bevor sie die Bühne wieder mit ihrer Aura zurückerobert.»

Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel, 27.06.2011

«Die war auch nötig, um neben der anderen Dame, der "Old Lady" zu bestehen - eine Lady, die alle an die Wand spielt, ob im Wespenkostüm und High Heels oder als Hausfrau mit Plüschpuschen - die Aufmerksamkeit zu bündeln, die Blicke auf sich zu ziehen, das kann Anja Silja wie nur wenige andere. Anja Silja tanzend auf dem Tisch, im roten Kostüm und schwarzem Fuchsschwanz, Maria Bengtsson in großer Abendrobe oder zartem Tüllkleid, die schwarzen Taftkleider der Chordamen - stellenweise präsentierten sich die Kostüme von Designer Christian Lacroix tatsächlich wie auf einem Laufsteg - wer aus rein ästhetischen Gründen in die Oper geht, kann nicht mehr erhoffen.»

Mascha Drost, Deutschlandfunk, 27.06.2011