KS Catherine Naglestad - Soprano
Press
- La Forza del destino (Leonora), Vlaamse Opera Antwerpen, Februar 2012
- Norma (Norma), Staatsoper Stuttgart, Dezember 2012
- Tosca (Tosca), Bayerische Staatsoper München, November 2011
- Tosca (Tosca), Opéra Capitole de Toulouse, September 2011
- Madame Butterfly (Cio-Cio-San), National Opera Washington, Februar 2011
- Salome (Salome), Wiener Staatsoper, Oktober 2010
- Tosca (Tosca), Chorégies d'Orange, Juli 2010
- Der Fliegende Holländer (Senta), Netherlands Opera Amsterdam, January 2010
- Manon Lescaut (Manon), Opéra de Marseille, November 2009
- Tosca (Tosca), Wiener Staatsoper, Mai 2009
- Salome (Salome), Oper Köln, Februar 2009
- Tosca (Tosca), Bregenzer Festspiele, Juli 2008
- Doktor Faust (Herzogin von Parma), Bayerische Staatsoper, München, Juni 2008
- Tosca, Dallas Opera, März 2008
- Ballo in maschera (Amelia), Deutsche Staatsoper Berlin, Januar 2008
- Tosca (Tosca), Sommerfestspiele Baden-Baden, Juli 2007
- Konzert MDR Sinfonieorchester, Kreuzkirche Dresden, Juni 2007
- DVD Der Fliegende Holländer (Senta), Mai 2011
Tosca (Tosca), Sommerfestspiele Baden-Baden, Juli 2007
«Das erfordert einen sängerdarstellerischen Balance-Akt, den nur eine kontrolliert agierende wie der vokalen Genialität ihres Parts gewachsene Sängerin ohne Absturz bewältigen kann: wie die Amerikanerin Catherine Naglestad, die auch deshalb so überzeugt, weil sie die lyrischen Fiorituren und das Messa di voce ebenso sicher beherrscht wie die hochdramatischen Ausbrüche ihrer sich bis zum vokalen Wahnsinn steigernden Partie. Und das in einem Festspielhaus, dessen Metropolitan-Opera-Ausmaße nur große Stimmen gelten lässt.»
Wolfgang Sandner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.07.2007«Instrumentaler Glanz — vokale Schönheit. Die Baden-Badener "Tosca" -Besetzung hat internationales Format. Insbesondere Catherine Naglestad, "Sängerin des Jahres 2006" , gibt eine Tosca von kontrollierter, schön gesungener Leidenschaftlichkeit, ohne Schärfen in den Höhen.»
Alexander Dick, Badische Zeitung, 09.07.2007«Der einstige Stuttgarter Publikumsliebling [Catherine Naglestad] zeigte in der Titelpartie eine ausgefeilte Interpretation. Kraftvolle Spitzentöne, weit schwingende Phrasen und innig verklärte Lyrismen vereinigen sich in dieser Stimme, die mit fragilen Pianoklängen berührt.»
Markus Dippold, Stuttgarter Zeitung, 09.07.2007«Die Tosca von Catherine Naglestad begegnet ihrem Peiniger auf Augenhöhe: Dieser Frau traut man alles zu. Die Eifersucht gegenüber Cavaradossi, ihre zarte Religiosität und auch die Gewalt, den gefürchteten Polizeichef zu erstechen. In der ganz aus dem Pianissimo entwickelte Arie "Vissi d'arte" entwirft die amerikanische Sopranistin eine lyrische Innensicht auf die Figur, die betroffen macht.»
Georg Rudiger, Frankfurter Rundschau, 10.07.2007«Wie Catherine Naglestad und der junge lettische Tenor Aleksandrs Antonenko dieses Schwanken zwischen Gefühl, Selbstbehauptung und Ahnungslosigkeit gegenüber der drohenden Gefahr nuancenreich zum Ausdruck bringen, macht diesen ersten Akt hochspannend. (...), bei Naglestad erinnert man sich mit Wehmut daran, welch ungeheuer große Lücke sie im Ensemble der Stuttgarter Oper hinterlassen hat. Ihr „Vissi d’arte“ wächst, nach aller Folter und Grausamkeit, aus fernstem Pianissimo stetig und bruchlos zu einem leuchtenden Bekenntnis zur Liebe und Kunst. (...) Catherine Naglestad wurde zu Recht vom Publikum enthusiastisch gefeiert.»
Dietholf Zerweck, Esslinger Zeitung, 11.07.2007«Catherine Naglestad nutzt sie trotzdem, sie tobt und bettelt. Sie gestaltet Spitzentöne als Aufschrei und lässt das "Mori!" gegenüber dem sterbenden Scarpia aus tiefster Seele kommen. Dann verwandelt sich Catherine Naglestad in eine Hitchcock-Heldin, hektisch wischt sie das Blut von ihren Händen, sucht panisch nach dem Passierschein, entrinnt der Falle nur durch eine zufällig entdeckte Geheimtür. Zwar leuchten zum Finale im Hintergrund die Sterne. Aber sie sind unerreichbar für Cavaradossi. Das unverhoffte Wiedersehen mit Tosca wird zum Triumph sängerischer Schauspielkunst. Doch der Ventilator, stellvertretend für Scarpias Bösartigkeit, rotiert über dem Paar. Catherine Naglestad vermittelt glaubhaft Toscas Verzweiflung, als aus der Schein-Hinrichtung blutiger Ernst wird. Ihr bleibt nur noch der Sprung in den Tod. Ein packender Opernthriller.»
Nike Luber, Pressehaus Heidenheim, 09.07.2007«Naglestad, bereits als «Opernsängerin des Jahres 2006» gewürdigt, gelingt es, die zunächst kokette und umschwärmte Diva Tosca im Laufe der drei Akte von der eifersüchtigen Turteltaube zur aufopferungswilligen Liebenden mutieren zu lassen. Ihre populäre - und einzige - Arie inmitten des tödlichen Spiels wird mit «Bravo»- Rufen und Szenenapplaus gefeiert.»
Martin Oversohl, M&C Kultur, 07.07.2007«Umjubelter Star des Abends, vollkommen zurecht, war Catherine Naglestad in der Titelrolle. Die gebürtige Amerikanerin, von einem Opernfachmagazin zur ‚Sängerin des Jahres’ 2006 gekürt, wagt sich gekonnt Schritt für Schritt im dramatischen Repertoire voran. Ihre umfangreichen Erfahrungen im barocken und klassischen Genre kann sie dabei ins Dramatische mit einbringen. Ungemein kultiviert ging sie die große Partie an, betonte vor allem Toscas lyrische Seite mit freier, hell timbrierter Stimme, die auch in höchsten Lagen unforciert zu tragen wusste. Darüber hinaus ist Naglestad eine begnadete Darstellerin, die Lehndorffs Charakterbild einer tief empfindenden, emotional indifferenten und fragilen Diva szenisch eindrucksvoll umzusetzen verstand.»
Frank Bayer, klassik.com, 07.07.2007
