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Marlis Petersen - Sopran

Presse

Medea (Medea), Wiener Staatsoper, Februar 2010

«Trotzdem ist sie eine Wahnsinnspartie, freilich von Reimann passgenau in die lyrische Koloraturkehle von Marlis Petersen komponiert. Die singt Liebe und Schmerz, direkt, unverstellt, da gibt es keine antikische Distanz, kein Tragödinnenpathos. Sie ist einfach - von einer rührenden Unbedingtheit, einer verletzlichen Raserei, einer verstehbaren Verbohrtheit. Und so wie diese Ausnahmesopranistin schön und sympathisch auch das Abstoßendste sich anverwandelt, so bleibt das Publikum von dieser Figur gebannt. 26 Minuten Schlussapplaus sind auch ihr Verdienst.»

Manuel Burg, Die Welt, 02.03.2010

«Die Sängerbesetzung ist das pure Glück und das Kapital der Produktion. Marlis Petersen meistert halsbrecherische Koloraturen und ist von faszinierend düsterer Präsenz.»

Ernst Strobl, Salzburger Nachrichten, 02.03.2010

«Und die prächtigste, reichste Partie, der auch alle Instrumente zu Gebot stehen, hat Medea selbst: Marlis Petersen singt sie mit glockenklarer Energie, sie wird zum Licht und Fokus der Aufführung.»

Eleonora Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.03.2010

«Marlis Petersen hingegen hat eine konditionelle, vokale und gestalterische Leistung auf phänomenalem Niveau zu leisten. Und bei ihrem Marathon der Demütigungen stimmt alles: Das Versonnene, das Exaltierte - alles kommt mit vokaler Sicherheit, Flexibilität und Eindringlichkeit über die Rampe und mündet schließlich in illusionsloser Akzeptanz der womöglich nahenden Strafe in Delphi. Grandios.»

Ljubiša Tošic, DER STANDARD, 02.03.2010

«Marlis Petersen voran absolviert die aberwitzig gezackten Koloratur-Orgien, die Reimann der Medea zudenkt, als wären sie von Mozart: Selbst in den extremsten Momenten, fernab jeglicher natürlichen Deklamation, liefert sie förmlich Belcanto-Gesang, fast zu schön, um dem Drama ganz gerecht zu werden. Doch geht es hier wohl darum, den orchestralen Malstrom vokal zu ergänzen und zu überhöhen. Die Singstimmen sind Teil des akustischen Gemäldes. Und Petersen bleibt selbst dort, wo dieses mit den Schmerzen der gequälten Frau zum überdimensionalen Alpdruck anwächst souverän der natürliche Brennpunkt des Geschehens.»

WILHELM SINKOVICZ, Die Presse, 02.03.2010

«Ein Wunder aber geradezu, was das Ensemble auf der Bühne hervorbringt. Die mit dem enormen Tonumfang, den haarsträubenden Sprüngen, aber auch der auf die Spitze getriebenen Expressivität extrem angelegte Partie der Medea meistert die Sopranistin Marlis Petersen in stupender Weise.»

Peter Hagman, Neue Zürcher Zeitung, 03.03.2010

«Eine immense Herausforderung stellt bereits die Länge der Hauptpartie mit mehr als einer Stunde reiner Singzeit dar. Die Bewältigung dieser Aufgabe allein würde genügen, um voll des Lobes für Marlis Petersen als Medea zu sein. Grossartig jedoch, mit welcher Stimmschönheit und Sicherheit auch in den höchsten Tönen die Sängerin die Schwierigkeiten der Titelrolle meistert. ... Stehende Ovationenn und nicht enden wollender Jubel ... vor allem aber für die Gestalterin der Titelpartie.»

T. Rauchenwald, Das Opernglas, 01.04.2010