Marlis Petersen - Soprano
Press
- Nozze di Figaro (Susanna), Salzburger Festspiele, Juli 2011
- Les Huguenots (Marguérite), Théàtre de la Monnaie Brüssel, Juni 2011
- La Traviata (Violetta), Opernhaus Graz, Januar 2011
- Die Zauberflöte (Pamina), CD-Aufnahme, Akademie für Alte Musik Berlin, 2010
- Lulu (Lulu), Metropolitan Opera New York, Mai 2010
- Hamlet (Ophelia), Metropolitan Opera New York, März 2010
- Medea (Medea), Wiener Staatsoper, Februar 2010
- Die Zauberflöte (Pamina), Festival d'Aix-en-Provence, Juli 2009
- Orlando Paladino (Angelica), Berliner Staatsoper, Mai 2009
- Lulu, Lyric Opera Chicago, November 2008
- La grande Magia (Marta), Semperoper Dresden, Mai 2008
- Phädra (Aphrodite), Staatsoper unter den Linden, Berlin September 2007
- Die Fledermaus, Chicago Opera House, Dezember 2006
- Die Entführung aus dem Serail (Konstanze), Théâtre de la Monnaie Bruxelles, September 2006
- Il Re Pastore, Salzburger Festspiele, Juli 2006
- Die Vögel, Grand Théâtre de Genève, Januar 2004
- Ariadne auf Naxos (Zerbinetta), Royal Opera House London, September 2002
- Lulu, Wiener Staatsoper, Februar 2002
La Traviata (Violetta), Opernhaus Graz, Januar 2011
«Und er hat in Marlis Petersen - sie war auch die umjubelte "Medea" in der Reimann-Uraufführung an der Wiener Staatsoper - eine vollendete Violetta. Petersen spielt und singt diese zum Sterben Verurteilte mit einer unfassbaren Intensität, verfügt über alle nötigen Töne, stellt diese aber ganz in den Dienst der Sache. So drastisch hat sich in der jüngeren Opern-Vergangenheit noch keine Violetta der Ewigkeit überantwortet. Grandios.»
Peter Jarolin, Der Kurier, 24.01.2011«Dort steht nun in jeder Hinsicht das Kraftzentrum der Aufführung: Marlis Petersen verbindet existenzielles Leiden mit exzellentem Gesang und beherrscht einen intimen Tonfall ebenso wie mit unerschöpflichen Reserven erfüllte Dramatik.»
Daniel Ender, Der Standard, 24.01.2011«"Traviata"-Debütantin Marlis Petersen sang makellos und wurde - ebenso wie Konwitschnys Regiekonzept - bejubelt. Wirtschaftsblatt, 24.1.11»
Wirtschaftsblatt, 24.01.2011«Mit Marlis Petersen steht in Graz eine Künstlerin auf der Bühne, die sich bei ihrem Rollendebüt als Violetta einmal mehr als packende Darstellerin erweist. Ob mit Pretty Woman-Perücke oder ohne - Petersen ist nicht nur attraktiv genug für diese Rolle, sie spielt auch eindrücklich, intensiv und berührend und verausgabt sich ganz. Bis zum Schluss noch mit dramatischen Reserven ausgestattet, beherrscht sie das intime Piano ebenso wie wendige Koloraturen, ihr "sempre libera" ist unendlich trostlos, die Einsamkeit der Violetta dabei mit Händen zu greifen.»
B. Frakele, Opernglas, 01.04.2011«Das Kraftzentrum des Abends ist Marlis Petersen, von Anfang an zugleich stark und hinfällig, trotzig auftrumpfend und zu Tränen rührend. ... sie stellt ihr Singen rücksichtslos in den Dienst wahrhafter Darstellung und fällt dabei doch nie aus der technischen Beherrschtheit. ... Herzzerreissend und dabei nie von plakativer Expression die Szene mit Giorgio Germont im zweiten Akt und geradezu ideal der Abschied des "Addio del passato bei sogni ridenti", in dem sie Gebrochenheit suggeriert und dennoch stets auf Linie singt. Dann, mit dem letzten Aufbäumen des "O gioia" entschwindet ihre Violetta durch den siebten Vorhang und verliert sich in die Arme einer ungreifbar dunklen Gottheit.»
Gerhard Persché, Opernwelt, 01.03.2011
