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Marlis Petersen - Sopran

Presse

La Traviata (Violetta), Opernhaus Graz, Januar 2011

«Und er hat in Marlis Petersen - sie war auch die umjubelte "Medea" in der Reimann-Uraufführung an der Wiener Staatsoper - eine vollendete Violetta. Petersen spielt und singt diese zum Sterben Verurteilte mit einer unfassbaren Intensität, verfügt über alle nötigen Töne, stellt diese aber ganz in den Dienst der Sache. So drastisch hat sich in der jüngeren Opern-Vergangenheit noch keine Violetta der Ewigkeit überantwortet. Grandios.»

Peter Jarolin, Der Kurier, 24.01.2011

«Dort steht nun in jeder Hinsicht das Kraftzentrum der Aufführung: Marlis Petersen verbindet existenzielles Leiden mit exzellentem Gesang und beherrscht einen intimen Tonfall ebenso wie mit unerschöpflichen Reserven erfüllte Dramatik.»

Daniel Ender, Der Standard, 24.01.2011

«"Traviata"-Debütantin Marlis Petersen sang makellos und wurde - ebenso wie Konwitschnys Regiekonzept - bejubelt. Wirtschaftsblatt, 24.1.11»

Wirtschaftsblatt, 24.01.2011

«Mit Marlis Petersen steht in Graz eine Künstlerin auf der Bühne, die sich bei ihrem Rollendebüt als Violetta einmal mehr als packende Darstellerin erweist. Ob mit Pretty Woman-Perücke oder ohne - Petersen ist nicht nur attraktiv genug für diese Rolle, sie spielt auch eindrücklich, intensiv und berührend und verausgabt sich ganz. Bis zum Schluss noch mit dramatischen Reserven ausgestattet, beherrscht sie das intime Piano ebenso wie wendige Koloraturen, ihr "sempre libera" ist unendlich trostlos, die Einsamkeit der Violetta dabei mit Händen zu greifen.»

B. Frakele, Opernglas, 01.04.2011

«Das Kraftzentrum des Abends ist Marlis Petersen, von Anfang an zugleich stark und hinfällig, trotzig auftrumpfend und zu Tränen rührend. ... sie stellt ihr Singen rücksichtslos in den Dienst wahrhafter Darstellung und fällt dabei doch nie aus der technischen Beherrschtheit. ... Herzzerreissend und dabei nie von plakativer Expression die Szene mit Giorgio Germont im zweiten Akt und geradezu ideal der Abschied des "Addio del passato bei sogni ridenti", in dem sie Gebrochenheit suggeriert und dennoch stets auf Linie singt. Dann, mit dem letzten Aufbäumen des "O gioia" entschwindet ihre Violetta durch den siebten Vorhang und verliert sich in die Arme einer ungreifbar dunklen Gottheit.»

Gerhard Persché, Opernwelt, 01.03.2011

«Es heisst Marlis Petersen, die mit der Grazer Violetta ihren ersten grossen Schritt ins italienische Fach gewagt und - typisch für sie - hiermit sogleich eine ganz eigenständige Rolle für sich erarbeitet hat, sowohl stimmlich wie darstellerisch. Keine atemberaubenden Koloraturkapriolen, sondern aus der Emotionalität entwickelte hinreissende Melodenläufe. Keine kapriziös tupfende Italianità, sondern interpretirende italienische Diktion und Artikulation. Keine Kameliendame, die schicksalsergeben fragil ihre Seele aushaucht, sondern die trotz ständig präsenter Krankheit stur und dickköpfig jeden noch so brüchigen Strohhalm ergreift, um kämpfen zu dürfen. ... Neben diesem vielschichtigen "Gesamtkunstwerk" der Edelkurtisane Marlis Petersen haben es die Kollegen schwer...»

B. Kempen, Das Opernglas, 31.01.2013