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KS Nina Stemme - Sopran

Presse

Götterdämmerung (Brünnhilde), Bayerische Staatsoper München, Juni 2012

«Sängerisch hat die „Götterdämmerung“ in dieser Lotterie die größten Lose gezogen. Vor allem mit Nina Stemme, die eine wahrhaftige, um ihr Leben singende Brünnhilde ist, wie sie lange nicht mehr auf der Wagner-Bühne zu erleben war: strahlend, vital und gestenreich glaubwürdig bis in die Zehenspitzen. ...»

Eleonore Büning , Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.07.2012

«In einer eigenen Liga operiert dagegen Nina Stemme. Es gibt sicher extrovertiertere Brünnhilden. Doch keine Sekunde entlässt einen diese große Künstlerin aus der Spannung und beweist: Am packendsten ist eben doch der pur singende Mensch. Mezzogrundiert ist ihr Sopran, reich, weit, übervoll mit Klang. Und wenn’s sein muss dazu fähig, punktgenaue „Cs“ abzufeuern. Spätestens jetzt bewegt sich die Stemme ganz oben, dort, im von allen anderen unerreichten Mödl-Varnay-Nilsson-Olymp.»

Merkur online, 02.07.2012

«Das gilt auch für die zentrale Figur der Brünnhilde – die von Nina Stemme allerdings schlicht überwältigend gegeben wird. Umwerfend die bis zum Ende ungetrübte stimmliche Kraft, blendend der Glanz ihres Timbres, packend die Bühnenpräsenz.»

Peter Hagmann, Neue Zürcher Zeitung, 02.07.2012

«Bleibt - last bust not least - die, die als einzige in dieser maroden Welt das Format zu wirklicher Veränderung und Läuterung mitbrächte: Nina Stemme als rebellierende, trotzige, wütende, leidende, couragierte Brünnhilde. Jedes Gefühl, jede Erkenntnis, jeden Sinneswandel nimmt man der aufrichtigen Sängerdarstellerin Stemme ab; wie exzellent sie die Gewalt-Partie stimmlich meistert, ist schlicht zum Niederknien.»

Annika Täuschel, BR klassik, 30.06.2012

«Klanglich ist dieser Abend aber ein Erlebnis. Aus dem fabelhaften Sängerensemble ragt Nina Stemme, die neue "Götterdämmerungs"-Brünnhilde, die 2013 in Wien alle Wagner’schen Brünnhilden singen wird, heraus. Ihr Sopran ist dramatisch, aber nie schrill, durchschlagskräftig, aber nie vordergründig, stets präzise und berührend. Eine Topleistung, die an die Gigantinnen der Vergangenheit erinnert.»

Der Kurier, 30.06.2012

«Der Staatsoper gelang es auch, in dieser Festspiel-Premiere den Sänger-Luxus der ersten drei „Ring”-Abende noch zu übertreffen. … wurde nun eine dritte, alles überstrahlende Brünnhilde aufgeboten: Nina Stemme ist die Erlösung nach den dürren Jahren der Schnauts und Watsons. Die Stimme tönt machtvoll, sie bewegt in den menschlichen und leuchtet emphatisch in den heroischen Momenten. Wenn die Sängerin im dritten Akt zum Schlussgesang auftritt, ist das einer jener auratischen Momente, die in Wagner-Aufführungen selten geworden sind.»

Robert Braunmüller, Abend-Zeitung München, 30.06.2012

«Besonders umjubelt ist an diesem Abend Nina Stemme als Brünnhilde. Wie sie die betrogene, rächende und schließlich wieder liebende Brünnhilde singt, ist große Kunst. Dass sie über die volle Zeit gegen das Spiel des Staatsorchesters ankommt, ist Stemmes Stimmvermögen ebenso zuzurechnen wie dem aufmerksamen Dirigat von Kent Nagano.»

Oliver Das Gupta, Süddeutsche Zeitung, 30.06.2012

«So ist dann auch der Applaus des Münchner Publikums nach rund sechs Stunden - mit Pausen - eher zurückhaltend, für Brünnhilde-Darstellerin Nina Stemme, Dirigent Kent Nagano und sein Orchester aber zu recht umso stürmischer und begeisterter.»

Welt online, 30.06.2012

«In einer eigenen Liga, eigentlich schon auf dem Brünnhilde-Olymp, bewegt sich Nina Stemme. Mezzogrundiert, nie kantig, reich und überaus klangsatt ist ihr Sopran. ... Und am Ende, wenn sie ganz allein, ruhig und weltweise Abschied nimmt, bekommt man nicht genug von diesem weit ausschweifenden Gesang, von ihrer derzeit im schweren Wagner-Fach so konkurrenzlosen Kunst. Ein Triumph.»

Markus Thiel, Die Opernwelt, 01.08.2012

«Zum alles überragenden Erlebnis aber die diesjährige Festspieleröffnung, die mithin überzeugendste seit vielen Jahren, durch die mit einem wahren Aufschrei der Begeisterung gefeirte Gesamtleistung von Nina Stemme. Ein wahrer Hochgenuss. An eine Brünnhilde mit vergleichbar jubelnder Leuchtkraft und einem derat beeindruckend hochdramatischen Fundament sind die Erinnerungen lkängst verblasst. Die Schwedin lieferte eine Interpretation aus einem Guss, gestaltete ihren Part mit schier unglaublicher Bühnenpräsenz und hätte allein durch den mächtigen Ausdruck ihres Soprans wohl alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen.»

J.-M. Wienecke, Opernglas, 01.08.2012