Javier Camarena - Tenor
Press
- La Sonnambula (Elvino), Opéra de la Bastille, Paris, Januar 2010
- Il Barbiere di Siviglia (Almaviva), Opernhaus Zürich, Dezember 2009
- Mosè in Egitto (Osiride), Opernhaus Zürich, September 2009
- Così fan tutte (Ferrando), Opernhaus Zürich, Juni 2009
- Fedeltà premiata (Fileno), Opernhaus Zürich, März 2009
- Konzert Hamburger Symphoniker, Laeisz-Halle Hamburg, November 2008
- La Cenerentola (Don Ramiro), Théâtre de la Monnaie Brüssel, Oktober 2008
- Barbiere di Siviglia (Almaviva), Opéra National de Paris, April 2008
- Italiana in Algeri (Lindoro), Oper Köln, November 2007
- Italiana in Algeri (Lindoro), Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf
- Il Barbiere di Siviglia (Almaviva), Theater Winterthur, September 2007
- Italiana in Algeri (Lindoro), Opernhaus Zürich, Mai 2007
Italiana in Algeri (Lindoro), Opernhaus Zürich, Mai 2007
«Überraschungssieger wurde so Javier Camarena, der schon mit der Auftrittsarie des Lindoro heftigen Bravo-Applaus auslöste. Der junge Mexikaner, in seinem Heimatland bereits erfolgreich in Belcantopartien aufgetreten und nun, auf erster Station in Europa, nach nur einem halben Jahr im Opernstudio bereits fest im Ensemble der Zürcher Oper übernommen, bot eine fabelhafte Leistung in der vertrackt gelegenen Partie. Mühelos höhensicher, bereits erstaunlich souverän im Stil und mit einem klangvollen, attraktiven Timbre ausgestattet, wird dieser Tenor zweifellos noch von sich reden machen: Ein tolles, vielversprechendes (Rollen-) Debüt.»
R. Tiedemann, Opernglas 6/2007, 01.06.2007«Trotzdem war die Überraschung des Abends das Auftreten des jungen Mexikaners Javier Camarena als Lindoro. Seine 1. Arie ‚Languir per una bella’, die mit Spitzentönen gespickt ist, versah er mit einer solch faszinierenden Leichtigkeit in hoher Präzision und phänomenaler Tenorfülle, als wäre dies das Leichteste der Welt. Das Publikum spendete ihm Szenen-Applaus mit vielen Bravo-Rufen und in einer Ausdauer, als hätte einer der drei Super-Tenöre gesungen. Da Camarena nicht nur toll zu singen, sondern auch eindrucksvoll zu agieren versteht, konnte man – vermutlich – einen kommenden Tenor bewundern.»
Christian J. Huber, Der neue Merker, Nr. 205/Mai 2007, 24.04.2007«Wer über die Absage Raimondis enttäuscht war, konnte sich damit trösten, dass an diesem Abend das Début eines jungen Sängers zu erleben war, der das Zeug zu einem künftigen Star hat. Der im Zürcher Opernstudio entdeckte Mexikaner Javier Camarena verfügt über einen Tenor von phänomenaler Leichtigkeit und Fülle in den Spitzentönen. Zugleich ist seine Stimme in allen Registern ebenmässig durchgebildet, und sie verfügt bereits über eine erstaunliche Geläufigkeit. Zudem offenbart Camarena als Lindoro auch ein ausgeprägtes darstellerisches Talent, welches Sentiment und Komödiantik im Gleichgewicht hält.»
Marianne Zelger-Vogt, Neue Zürcher Zeitung, 24.04.2007«Der junge mexikanische Tenor Javier Camarena, welcher anfangs dieser Saison an das Internationale Opernstudio gekommen und nun bereits Ensemblemitglied ist, gab mit dem Lindoro sein mit Spannung erwartetes Rollendebüt. Bereits seine Auftritts-Kavatine ‚Languir per una bella’ offenbarte die Qualitäten dieser jungen Stimme: ein weiches, gut tragendes Piano, eine ganz natürliche Stimmführung und ein tolles Volumen, welches am Premierenabend noch ab und zu mit dem jungen Sänger durchbrach. Auch spielerisch gab Camarena einen natürlich liebenswürdigen Lindoro, der, wie der begeisterte Applaus für ihn deutlich machte, sogleich zum Publikumsliebling wurde.»
Sibylle Ehrismann, Zürichsee-Zeitung, 24.04.2007«Die grosse Überraschung des Abends ist dabei der junge mexikanische Tenor Javier Camarena, der im Herbst – Irrtum oder Schachzug – ins Opernstudio eintrat und sogleich auf die grosse Bühne umgebucht wurde. Schönes Timbre, Beweglichkeit und Leichtigkeit in der Höhe, natürliche Musikalität, sympathische Ausstrahlung: Da kommt vieles zusammen, was in diesem Belcanto-Variété auffällt und das Premierenpublikum zu Recht begeistert.»
Herbert Büttiker, Der Landbote, 24.04.2007«Eine veritable Entdeckung war der junge Mexikaner Javier Camarena in der Rolle des Lindoro: Er verfügt über ein wunderschönes Timbre und eine schmelzende Stimme bis in die höchsten Höhen, hat dazu die nötige Kraft und Ausdauer und keine Angst vor exponierten Koloratur-Ketten.»
Reinmar Wagner, Die Südostschweiz, 24.04.2007
