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Johannes Martin Kränzle - Bariton/Bass

Biographie

Johannes Martin Kränzle, in Augsburg geboren, hat sich in den letzten Jahren zu einem der führenden Kavaliers- und Charakterbaritonisten seiner Generation entwickelt.

Der Bariton kommt über das Violinstudium, über die Komposition zweier Opern während der Gymnasialzeit und einem Studium der Musiktheaterregie in Hamburg zum Gesang. Nach seiner Ausbildung bei Martin Gründler an der Musikhochschule Frankfurt am Main tritt er erste Engagements in Dortmund und Hannover an, und erarbeitet sich dort ein breitgefächertes Repertoire. Seit 1998 ist er im Ensemble der Oper Frankfurt . Sein Opernrepertoire umfasst inzwischen über 100 Partien. Der Bariton ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe (Vercelli G.B.Viotti, Paris Operalia Placido Domingo, Perpignan Concours des Chant de Paris) und seit dem Gewinn des Primo Grande Premio in Rio de Janeiro 1991 Gastprofessor in Nordostbrasilien (Natal), wo er regelmäßig ehrenamtlich Meisterkurse erteilt. Seit 2013 hat er eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln inne. Im Herbst 1997 erhält seine Kammeroper Der Wurm den 3. Preis beim Kompositionswettbewerb in Berlin und wird dort an der Neuköllner Oper uraufgeführt. Neben seiner Operntätigkeit widmet er sich regelmäßig dem Lied- und Oratoriengesang (Schleswig-Holstein-Festival, Notre Dame Paris, Vilnius – Festival, Budapester Frühlingsfestival, Expo 2000 Hannover u.a.). Zwei Solo- Lied CDs mit dem Titel „Die Mitternacht zog näher schon“ mit Balladen und „Grenzen der Menschheit“ mit Lieder von Schubert und Schumann sind erschienen, sein Liedbegleiter ist Hilko Dumno.

Zu den bisherigen Höhepunkte zählen Billy Budd mit David Mouchtar-Samorai in Hannover und die Arbeiten mit Nicolas Brieger (Prokofieff: Andrej Bolkonski in Krieg und Frieden in Köln und Messiaen: Saint Francois d´Assise in San Francisco). Ebenfalls in San Francisco und Stuttgart mit Jossi Wieler: Des Mädchens Bruder in Busonis Dr. Faust / Inszenierung des Jahres 2005), Arbeiten mit Christof Loy u.a. an der Oper Frankfurt Don Alfonso in Cosi fan tutte (Inszenierung des Jahres 2008 /Theaterpreis: Der Faust), bei den Salzburger Festspielen 2009 Valens in Händels Theodora und 2010 Danilo in Die lustige Witwe (Genf). An der Oper Köln: Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) und Bartoks Blaubart. An der Oper Frankfurt: Gunther in Götterdämmerung und Jaroslav Prus in Die Sache Makropulos, jüngst Der schwarze Geiger in Delius´Romeo und Julia auf dem Dorfe. Nietzsche in der Uraufführung von Rihms Dionysos bei den Salzburger Festspielen 2010 unter Ingo Metzmacher. 2011 u.a. Debüt beim Glyndebourne Festival als Beckmesser , 2012 Alberich (Rheingold) an der Bayerischen Staatsoper München. Weitere Gastspiele führen ihn nach Madrid, Tiflis , Tokio, Tel Aviv, Kairo, Spoleto, Sofia und zu den Bregenzer Festspielen. Seit 2010 ist er regelmäßig an der Staatsoper Berlin und an der Mailänder Scala u.a. als Alberich im gesamten Ring des Nibelungen und als Grjasnoj in Rimsky-Korsakoffs Die Zarenbraut (Regie : Dimitri Tscherniakov) unter dem Dirigat von Daniel Barenboim zu erleben. 2014 Metropolitan Opera Debüt als Beckmesser unter James Levine.

2010 Nominierung zum deutschen Theaterpreis DER FAUST, 2011 Kölner Opernpreis und „Sänger des Jahres“ bei der Kritikerumfrage der OPERNWELT. Seit 2014 Mitglied der Deutschen Akademie der darstellenden Künste.

Die nächsten Opernprojekte sind u.a. Don Alfonso („Così fan tutte“) und Beckmesser („Meistersinger“) am Londoner Covent Garden, Wozzeck an der Pariser Opéra, Beckmesser bei den Bayreuther Festspielen, Eisenstein ("Die Fledermaus") an der Bayerischen Staatsoper, Ford („Falstaff“) in Antwerpen und den Siskov („Aus einem Totenhaus“) an der Oper Frankfurt.

Letztes Update: 27.09.2016

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