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José Van Dam - Bariton/Bass

Biographie

José van Dam ist einer der berühmtesten und begehrtesten Interpreten seines Faches und regelmässiger Gast der grossen Opernhäuser und Festivals in aller Welt. Sein Interesse und seine Liebe gelten sowohl traditionellen wie auch zeitgenössischen Werken, und sein Opern-Repertoire umfasst u.a. folgende Partien: Falstaff, Simon Boccanegra, Philipp II. , Don Giovanni, die vier Bösewichter in Les Contes d’Hoffmann, Boris Godunov, Hans Sachs/Die Meistersinger von Nürnberg, Amfortas/Parsifal, Holländer, Jochanaan/Salome, Mephisto in Faust von Gounod und La Damnation de Faust von Berlioz, Golaud/Pelléas et Mélisande, Guglielmo Tell, Wozzeck, Scarpia, Gianni Schicchi, Selim/Il Turco in Italia, Don Quichotte.

Der Künstler sang die Titelpartie in der Uraufführung von Olivier Messiaëns St-François d’Assise an der Pariser Oper und errang in dieser Rolle auch in der Peter-Sellars-Produktion bei den Salzburger Festspielen sowie in der Produktion der Ruhr Triennale einen grossartigen Erfolg. In Brüssel sang er die Titelpartie in der Uraufführung von Oedipe sur la route von Pierre Bartholomée und war Gast beim Saito Kinen Festival in Japan mit Don Inigo Gomez/L’Heure espagnole, Gianni Schicchi und Elias.

Weitere Höhepunkte u.a.: Golaud, Alexandr Petrovic Gorjancikov/Aus einem Totenhaus, Tchélio/L’Amour des trois oranges, La Traviata und Louise (inkl. Wiederaufnahmen 2007/08) an der Opera Bastille in Paris; Hans Sachs in Zürich; Don Pasquale und Aus einem Totenhaus am Teatro Real Madrid; Golaud an der Metropolitan Opera New York; Elias beim Maggio Musicale Fiorentino; La Damnation de Faust in Boston und in der Carnegie Hall New York (inkl. Gastspiel beim Tanglewood Festival 2007); Barak/Frau ohne Schatten, Boris Godunov, La Traviata und La Forza del Destino am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel.

José van Dam ist auch ein gefeierter Konzert-, Oratorien- und Liedersänger mit einem breiten Repertoire (Bach, Mozart, Verdi, Brahms, Mahler, Bruckner, Mendelssohn, Poulenc, etc.) und hat mit zahlreichen grossen Dirigenten wie Karajan, Abbado, Muti, Solti, Levine, Ozawa, Maazel, Davis, Plasson, Dutoit, Pappano, Cambreling etc. zusammengearbeitet und wichtige Schallplattenaufnahmen realisiert. Seine Europa-Tournee mit dem Bosten Symphony Orchestra und James Levine im Spätsommer 2007 war ein Riesenerfolg, und auch in Zukunft wird José van Dam nebst Opernproduktionen zahlreiche Recitals und Konzerte singen.

Aus der umfangreichen Diskographie seien erwähnt: CDs: Die Meistersinger von Nürnberg mit Sir Georg Solti, Faust von Gounod (EMI FRANCE); Oedipe von Enescu (EMI FRANCE); Pelléas et Mélisande mit Claudio Abbado (DG) und Don Quichotte (EMI FRANCE), die alle mit wichtigen Auszeichnungen bedacht worden sind. DVDs: Die Meistersinger von Nürnberg (Zürich); Pelléas et Mélisande (Lyon); L’Amour des trois oranges (Paris); Les Contes d’Hoffmann (Lyon); Don Carlo (Paris).

1987 drehte das Belgische Fernsehen den Film LE MAÎTRE DE MUSIQUE mit José van Dam in der Hauptrolle, und bereits 1978 hatte er den Leporello in Joseph Loseys Verfilmung des DON GIOVANNI gesungen.

Für seine Interpretationen auf der Bühne und auf Schallplatten erhielt er verschiedene Auszeichnungen, u.a.: den Preis der Deutschen Musikkritik, die Goldmedaille der Belgischen Presse, den Grossen Preis der Académie Française du Disque, den Orphée d'Or der Académie Lyrique Française, den Europäischen Kritiker-Preis für seine Interpretationen der Titelpartie in St-François d’Assise in Paris, 1993 u.a. den Diapason d'Or und den Prix de la Nouvelle Académie du Disque sowie 1994 den Orphée d'Or de l'Académie du Disque Lyrique.

Die Université de Montréal ehrte den Künstler mit dem Doktor honoris causa, die Stadt Berlin verlieh ihm den Titel eines "Kammersängers", in Frankreich wurde er zum „Commandeur des Arts et Lettres“ ernannt, und von König Albert II. von Belgien wurde José van Dam 1999 in den Adelsstand erhoben.

Letztes Update: 24.07.2015

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