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Marlis Petersen - Sopran

Presse

Les Contes d'Hoffmann (Olympia, Antonia, Giulietta), Theater an der Wien, Juli 2012

«Dass dieses Konzept so gut aufgeht, liegt vor allem an Marlis Petersen, die alle vier Frauenrollen interpretiert. Besser: Petersen interpretiert nicht. Die deutsche Sopranistin lebt diese Charaktere förmlich aus, ist ihnen auch stimmlich perfekt gewachsen. Petersen hat die Höhen und Koloraturen für die Olympia, die Lyrismen für die Antonia, das vokal Satte für die Giulietta. Eine grandiose Leistung.»

Peter Jarolin, Der Kurier, 05.07.2012

«Allen voran Marlis Petersen, die sich in vier so unterschiedlichen Frauenrollen als glänzende, fulminante Sängerdarstellerin bewährte. … Eine tolle Sparidee Geyers, seinen Fundus zu plündern und den Arnold Schönberg Chor mit Kostümen aus zahllosen Produktionen als Wachsfigurenkabinett auszustatten. In diesem erwacht Marlis Petersen als überdrehter Heidi-Klum-Klon Olympia zum Leben, eine köstliche Model-Persiflage bis hin zu den Koloraturen. Ergreifend gelang ihr die liebevolle Antonia, deren Drang zum Gesang sich tödlich auswirkt. Und als Edelnutte Giulietta wurde Petersen nicht nur für Hoffmann zur supersexy Männerfantasie. Eine Idealbesetzung.»

Ernst Strobel, Salzburger Nachrichten, 05.07.2012

«Marlis Petersen, das Gesamtkunstwerk. Marlis Petersen, ein exzeptionelles Bühnentemperament, brilliert vor allem in der Metamorphose der Puppe Olympia zum kichernden, oberflächlichen Laufsteg-Starlet. Gelangweilt schaut sie auf die Uhr, während ihr leidenschaftliche Liebesbezeugungen zuteil werden.»

Wilhelm Sinkovicz, Die Presse, 05.07.2012

«Angesichts des Debüts von Marlis Petersen in allen vier Frauenrollen lag das Konzept nahe, die Inszenierung auf das Motiv einer Geliebten in mehreren Ausprägungen auszurichten. Die "derzeit aufregendste Koloratursopranistin" (so die "Süddeutsche Zeitung") singt nicht nur alle vier Partien phänomenal, sondern glänzt auch als äußerst wandlungsfähige Darstellerin. Dass sie die Olympia nicht als Automaten, sondern als oberflächliches Top-Model spielt, die Puppe zum Püppchen umformt, ist Geyers bester Regieeinfall.»

ERNST NAREDI-RAINER, Die Kleine Zeitung, 05.07.2012

«Das hinreißende Plus des Abends ist jedoch Marlis Petersen in allen weiblichen Hauptrollen. In vielen Opernjahre erlebte ich so etwas nur ein einziges Mal: vor etwa 20 Jahren an der Met in New York sang Carol Vaness ebenfalls Olympia, Antonia, Giulietta und Stella; dazu gab es damals Domingo und Ramey. Petersen ist ein Phänomen im Singen und in der Darstellung. Olympia ist ein Aufstiegs-süchtiges Model, dazu herzlos sich selber in Szene setzend. Umwerfend ist, wie sie das spielt. Ihre Stimme ist nun lyrisch, voll und immer schön, aber sie singt erstklassige Koloraturen, legt dazu zusätzliche Fiorituren ein, hat alle Höhen. Dann als Antonia, die sie und gefühlvoll singt. Und zuletzt die Sexbombe Giulietta ganz umwerfend, wie sie die Männer bezirzt. Und auch da ist ihr Gesang vollendet. Sie ist eigentlich immer dieselbe Person in verschiedenen Ausformungen. Kurz gesagt: sie ist eine Wucht!»

“ Martin Robert Botz, Der neue Merker, 05.07.2012