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Pavol Breslik - Tenor

Presse

La Traviata (Alfredo), Opernhaus Zürich, April 2015

«Es ist Pavol Breslik, der im ersten Akt als ein scheuer, geradezu verklemmter Alfredo auftritt und das auch stimmlich umsetzt: durch ein feines Abschattieren seines ebenso samtenen wie obertonreichen Tenors. Leider wird er vom Philharmonia-Orchester der Oper Zürich erbarmungslos an die Wand gedrückt, denn der Dirigent Marco Armiliato hat Klang und Balance wenig im Griff. Wie Alfredo in dem zarten Duettino nach dem «Brindisi» Violetta seine Liebe erklärt, treten die in der Partitur klar mit einem «piano» versehenen Einwürfe der Holzbläser und der vier Hörner trötend in den Vordergrund. Das ist italienischer Schlendrian vom Feinsten – wie er sich auch in den durchwegs zu lang gesungenen Endsilben manifestiert. ... Und im weiteren Verlauf der Oper kann Pavol Breslik zeigen, dass er, wenn er will, durchaus auf Reserven zurückgreifen kann. Sein Alfredo ist der Lichtblick in dieser insgesamt ausgesprochen durchzogenen Produktion.»

Peter Hagmann, NZZ, 20.04.2015

«In dieser kranken, kalten Welt wirkt PAVOL BRESLIK als Alfredo umso gesünder und stärker. Die Zeit der unbeweglichen, übergewichtigen Tenöre ist in Zürich endgültig vorbei. Der junge Slovake gehört seit 3 Jahren zum Opernhaus- Ensemble und er begeistert das Publikum nicht nur weil er ein ausgesprochen attraktiver Mann ist, sondern vor Allem als Sänger. Seine kraftvolle Stimme führt er äusserst präzise. Er geht Risiken ein, um etwas auszudrücken, forciert aber nie ...»

Cordelia Fankhauser, Kultur heute, 19.04.2015

«...Breslik war im ersten Akt noch ganz der schlaksige, unerfahrene Jüngling, welcher sich etwas unbeholfen in diese Highsociety wagt, gestaltete seine Gesangslinien mit lyrischer Schönheit ganz aus dem Text heraus, beglückte mit seinen sauberen Piani. Selbstbewusster trat er im zweiten Akt barfuss in Jeans und T-Shirt auf, fläzte sich während seiner Arie aufs Sofa und verzichtete in der Stretta auf Stimmprotzerei (will sagen auf das C)... ...Hier, wie auch im nächsten Bild, hatte Breslik ganz starke Momente: Immer wieder verstand er es, seiner Stimme ausdrucksstarke Farben zu verleihen (io tremo, perchè son io commosso ...), hier ist ein Sänger zu hören, der wirklich auch weiss was er singt!»

Kaspar Sannemann, oper-aktuell.info, 19.04.2015

«...Pavol Breslik sang den Alfredo mit tenoraler Strahlkraft und viel Herzblut ...»

Reinmar Wagner, www.musikundtheater.ch, 19.04.2015