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News

11.11.2014

Nina Stemme: Musikpreis der Stadt Duisburg

Musikpreis der Stadt Duisburg für Sopranistin Nina Stemme

Duisburg, 13.11.2014. Die schwedische Sopranistin Nina Stemme hat den 25. Musikpreis der Stadt Duisburg erhalten. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde durch den Oberbürgermeister Manfred Osenger und den Stiftungsvorsitzenden Hans Jürgen Kerkhoff im Lehmbruck-Trakt des gleichnamigen Museums übergeben. Die musikalische Begleitung erfolgte durch Mitglieder der Duisburger Philharmoniker, die drei Sätze des Septetts B-Dur des schwedischen Romantikers Franz Berwald spielten.

Nina Stemme wurde am 11. Mai 1963 als Nina Maria Thöldte in Stockholm geboren. Neben ihrem Studio der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre belegte sie zunächst einen zweijährigen Kurs am Opernstudio Stockholm. Nach ihrem Operndebüt beim Tuscan Sun Festival im italienischen Cortina 1989 entschied sie sich für eine professionelle Sängerkarriere und begann ein Studium an der Opernhochschule Stockholm, das sie 1994 abschloss. Nach dem Gewinn des Operalia-Wettbewerbs 1993 wurde sie von Plácido Domingo eingeladen, mit ihm in einem Konzert in der Opéra Bastille zu singen. Seitdem trat sie an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt in einem breiten Spektrum von Rollen aus dem dramatischen Sopranfach auf. Es folgten Debüts bei den Salzburger Festspielen 2002 und den Bayreuther Festspielen 2005/2006 in der Rolle der Isolde, als deren beste Interpretin sie derzeit gilt. Stemme ist Mitglied der Königlich-Schwedischen Musikakademie, Schwedische Hofsängerin, Österreichischen Kammersängerin und Trägerin der königlichen Medaille Litteris et Artibus.

Der Musikpreis der Stadt Duisburg wurde 1990 von der Köhler-Osbahr-Stiftung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft ins Leben gerufen. Das Stifterehepaar Ingeborg Köhler-Osbahr und Dr. Herbert W. Köhler wollte damit das Musikleben in Duisburg auf vielfältige Art fördern. Erste Preisträger waren der russische Komponist Nikolai Korndorf sowie der englische Musikkritiker und Schriftsteller Peter Heyworth. Zu den weiteren Preisträgern zählten Yehudi Menuhin (1992), Kurt Horres (1996), Frank Peter Zimmermann (2002), Pina Bausch (2008) und die Duisburger Philharmoniker (2013).