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25.02.2009
Christof Loy: Lucrezia Borgia in Munich
"Mit seiner elaborierten Personenführung macht Loy auch die Gruppenszenen spannungsvoll lebendig - stark schon die Eröffnung mit den lässig gelangweilt herumstehenden jungen Venezianern, die bei den Hasstiraden gegen die Borgia ihre Männlichkeit demonstrieren, indem sie die Kniehosen zu voller Länge ausrollen, erst recht eindrücklich aber, wie Loy im Schlussakt allein aus den Körperhaltungen und Bewegungen der Festbesucher Todesstimmung verbreitet. Folgerichtig bildet die Bühne zuletzt, nachdem die Wand immer weiter zur Seite geschoben worden ist, nur noch ein schwarzes Loch."
Marianne Zelger-Vogt, Neue Zürcher Zeitung, 25.2.09

