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News

27.09.2010

Patrick Lange: "Meistersinger" in Berlin

“Andreas Homoki und Patrick Lange befeuern Wagners „Meistersinger von Nürnberg“. Die eigentliche Sensation des Abends ist die Musik. Ein tönend bewegtes Feuerwerk, dem man selbst als Wagner-Skeptiker gebannt beiwohnen mag…. Nicht einmal 30 Jahre alt ist der neue Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, Patrick Lange, aber er steht vorn am Pult wie eine Art Obelix, mit dem kleinen Unterschied, dass der Gallier in die Kraftmeiertonne fiel, Lange jedoch in eine, wo die Musen ihn küssten, allen voran diejenigen, die für die klingenden Subjekte zuständig sind. Dass diese Tonne unweit von Nürnberg stand, wollen wir vorerst als Zufall der Musikgeschichte verbuchen. … Man sollte vorsichtig sein mit dem Attribut grandios. Doch was Lange mit der Partitur der „Meistersinger“ anstellt, verdient dieses Prädikat uneingeschränkt. Gerade die bräsige Steifheit zahlreicher Passagen, das Gestelzt-Germanische darin, hat ja viele mit gutem Grund zur Abneigung gegen diese Oper bewegt. Davon ist aber am Sonntagabend bei der Premiere schlichtweg nichts zu hören. Schon die Ouvertüre ist ein in vielen Facetten funkelndes Juwel, zudem formal gebändigt. Entschieden und in rascher Abfolge treten die musikalischen Charaktere hervor, aber eben nicht so altbacken und didaktisch, wie man es häufig hört. Da vernimmt man keine Sehet-her-hier-kommt-ein-Leitmotiv-Pädagogik, da waltet nur die pure Lust. Entsprechend saftig klingt die Melodie der Sehnsucht in der Ouvertüre.” Frankfurter Rundschau, 27.9.2010

„Erstaunlich, wie präzis der neue junge GMD Patrick Lange das Orchester der Komischen Oper zusammen hält. Lässt er anfangs das Vorspiel noch etwas robust intonieren, wechselt der Klang in den lyrischen Partien schnell zu einem lichteren Ton.“ Georg-Friedrich Kühn, Kultiversum, 27.9.2010,

„Die vermittelt auch Patrick Lange bei seiner Feuertaufe als neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper. Man glaubt ja seinen Ohren kaum, was dieser „Magier“ mit seinen Musikern da aus dem Orchestergraben an wagnerianischer Verführung zaubert. Das gibt zu schönsten Hoffnungen Anlass. Bereits vor dem dritten Aufzug schlagen ihm Bravosalven des gesamten Hauses entgegen. Eine internationale Schar junger Gast- und Ensemblesänger steht zur Verfügung und lässt das Publikum 29 Jahre nach der letzten Inszenierung des Werkes im Haus an der Behrenstrasse in begeisterten Jubel ausbrechen.“ Die Mark-Online, 27.9.2010

"Mit Richard Wagners einziger Komödie gab Patrick Lange am Sonntag auch ein fulminantes Debüt als neuer Generalmusikdirektor an der Bühne." Focus online, 27.9.2010

"Ein beachtlicher Einstand: Schneid hat Patrick Lange, der neue Generalmusikdirektor der Komischen Oper. Bei der Premiere der "Meistersinger" verzichtet er konsequent auf Richard Wagners C-Dur-Pathos, mindert dabei aber nicht die theatralische Wucht. Auch Regisseur Andreas Homoki verzichtet auf Butzenscheiben-Romantik: Sein Nürnberg ist eine zeltstadtähnliche Winzigkeit, die sich je nach Lage der Konflikte unter den Sängern zusammenschiebt. Am Ende einhelliger Jubel für Sänger, Orchester und Inszenierungsteam." Berliner Morgenpost, 27.9.2010