Deniz Uzun

Mezzosopran

Biographie

Mezzosopran Deniz Uzun etabliert sich mit ihrer “prägnanten, klaren Stimme” (Süddeutsche Zeitung), ihrer “großartigen Projektion” (Bachtrack), sowie mit der “Wärme und Ausgeglichenheit” ihres Klanges (Seen and Heard International) auf der Opernbühne. Die türkisch-deutsche Sängerin, die kürzlich den Eva Marton-Preis am Eva Marton Wettbewerb in Budapest und den Elena-Obraszova-Preis beim TenorViñas Gesangswettbewerb in Barcelona gewann, lässt ihren kulturellen Hintergrund in ihre individuelle Darstellung in jeder ihrer Rollen einfließen. Zu ihrer künstlerischen Vielfalt zählen nicht nur Auftritte in Opernproduktionen, sondern auch klassische Liederabende und das Erkunden von volkstümlichem Repertoire, wodurch Deniz die Welten der Volksmusik und der Klassik vereint.

 

Ihre Saison 2021/2022 umfasst Haus- und Rollendebuts als Dido/Dido and Aeneas am Teatro Massimo in Palermo, sowie die Titelrolle in Zanetto von Mascagni als Konzertaufführung auf Tour in der Schweiz, und die Titelrolle in einer Jacopo Spirei-Produktion von Carmen am Salzburger Landestheater, unter der musikalischen Leitung von Gabriel Venzago.

Zu Beginn der Saison 2022/2023 tritt sie dem Ensemble der Komischen Oper Berlin bei, wo sie ihre Rollendebüts als Dorabella/Così fan tutte, Una donna/ Intolleranza 1960, Meg Page/Falstaff und Dritte Dame/Die Zauberflöte geben wird. Gastengagements ermöglichen ihr Haus- und Rollendebüts als Orlofsky/ Die Fledermaus am Teatro Carlo Felice in Genua, unter der Leitung von Fabio Luisi, sowie ihr Wagnerdebüt als Waltraute/Götterdämmerung in den Wagner- Tagen 2023 an der Müpa Budapest und sie kehrt an das Opernhaus Zürich zurück, in der Rolle der Luigia/Viva la Mamma. Zukünftige Spielzeiten führen Deniz Uzun zu einer Rückkehr an die Dallas Symphony Orchestra und zu ihrem Debut am Cleveland Orchestra in einem umfangreichen Repertoire.

 

Die junge Mezzosopranistin war von 2016/2017 bis 2020/2021 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie in Titelrollen wie Hänsel/ Hänsel und Gretel, L’Enfant/L'Enfant et les Sortilèges, Zelim/La verità in cimento, Jacob/Gold!, Ronja/Ronja Räubertochter, zu hören und sehen war, sowie als Lucilla/La scala di seta, Ino/Semele, Sonetka/Lady Macbeth von Mzensk, Krista/Věc Makropulos, Page/Salome, Alisa/Lucia di Lammermoor, und Rachmaninov Lieder im Ballett Anna Karenina vortrug.

Deniz’ Repertoire umfasst die Rollen Florence Pike/Albert Herring, Alisa/Lucia di Lammermoor, Sandmann/Hänsel und Gretel, Nonne/Feuriger Engel, Kammerzofe/Věc Makropulos an der Bayerischen Staatsoper als Opernstudiomitglied, Lola/Cavalleria Rusticana beim Jurmala Music Festival in Lettland, Isabella/LItaliana in Algeri, Ruggiero/Alcina und Gertrude/Hänsel und Gretel mit Indiana University Opera and Ballet, Annina/La Traviata und Isabella/L’Italiana in Algeri für Kinder am Festspielhaus Baden Baden, Page/ Salome in Konzertfassung mit Dallas Symphony Orchestra, und Dritte Magd/ Elektra bei den Salzburger Festspielen. Zu ihren weiteren vergangenen Aufführungen zählen ein Liederabend mit Tobias Truniger bei der Stiftung Mozarteum in Salzburg, Rachmaninov Lieder als Teil des Balletts Anna Karenina an der Tel Aviv Opera, und Beethovens 9. Sinfonie mit dem Dänischen Radio-Sinfonieorchester und dem Cyprus Symphony Orchestra. Ihr Auftritt als Ganymed/Die Schöne Galathée mit dem Bayerischen Rundfunk Orchester wurde aufgrund der Pandemie auf Oktober 2022 verschoben.

 

Im Laufe ihrer Karriere arbeitete Deniz mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Marco Armiliato, William Christie, Tomáš Hanus, Jakup Hrůša, Vladimir Jurovski, Gianandrea Noseda, Kirill Petrenko, Vasily Petrenko, Nello Santi, Markus Poschner, Simone Young und Franz Welser-Möst, sowie mit Regisseuren wie Calixto Bieito, Robert Carsen, Jan Essinger, Andreas Homoki, Barrie Kosky, Nina Russi, Dmitri Tcherniakov und Krzysztof Warlikowski zusammen.

Deniz Uzun wurde bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter am Belvedere Hans-Gabor Gesangswettbewerb 2018 in Jurmala mit zwei Spezialpreisen, am Metropolitan National Council Auditions 2015, wo sie Finalistin war und in der Metropolitan Opera unter der musikalischen Leitung von Fabio Luisi zum ersten Mal aufgetreten ist. An der Semiha Berksoy Foundation in Istanbul wurde sie zur Besten Nachwuchssängerin 2016 ernannt, sowie an der Académie Nationale du Disque Lyrique in Paris, wo sie den Leyla-Gencer-Preis “Golden Orphée” im gleichen Jahr erhielt.

Seit 2013 arbeitet sie mit Oylun Erdayi an ihrer stimmlichen Entwicklung, sowie seit 2020 mit Sherman Lowe.

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